Der Countdown bis zum Ende der Transferperiode läuft endgültig. Und auch beim HSV könnten in den kommenden Tagen gleich mehrere Personalentscheidungen fallen.
Möglicherweise betrifft das auch Platzhirsch und Aufstiegsheld Miro Muheim. Der Schweizer fehlte bereits im DFB-Pokal gegen den SC Verl (3:0) und wird auch beim Bundesliga-Auftakt in Dortmund nicht dabei sein. Offiziell wegen Adduktorenproblemen. Doch die Umstände werfen Fragen auf.
Seit rund zwei Wochen trainiert der 28-Jährige nur eingeschränkt, in dieser Woche absolvierte er ausschließlich individuelle Einheiten. Gleichzeitig wird im Umfeld des Vereins intensiv darüber spekuliert, ob hinter der Auszeit tatsächlich nur gesundheitliche Gründe stecken.
Denn: Dass der HSV einen Wechsel des Linksverteidigers nicht grundsätzlich ausschließen würde, gilt der Mopo zufolge als offenes Geheimnis. Mehrfach wurden zuletzt mögliche Alternativen für die linke Schienenposition gehandelt. Jacques Ekomié aus Angers war ein Kandidat, entschied sich inzwischen jedoch für einen Wechsel zum englischen Zweitligisten Wrexham. Auch Portos Francisco Moura wird immer wieder mit den Hamburgern in Verbindung gebracht.

Muheim-Zukunft beim HSV noch offen
Doch passiert hinten links wirklich noch etwas? Einerseits möchten die HSV-Verantwortlichen flexibel bleiben, andererseits soll Nachwuchshoffnung Louis Lemke weiter gefördert werden. Solange Muheim im Kader steht, erscheint die Verpflichtung eines weiteren etablierten Spielers für die linke Seite daher wenig wahrscheinlich.
Noch gibt es allerdings keinen Klub, der Muheim ein Angebot unterbreitet hat, das ihn ernsthaft zu einem Abschied bewegen könnte. Deshalb bleibt offen, ob sich in den letzten Tagen des Transferfensters überhaupt noch Bewegung ergibt.
Darüber hinaus steht nicht nur Muheim vor einer ungewissen Zukunft. Auch bei Daniel Elfadli und Immanuel Pherai ist noch keine Entscheidung gefallen. Beide verfügen über Interessenten, wägen derzeit ihre Optionen ab. Emir Sahiti hingegen strebt einen Wechsel deutlich zielstrebiger an und beschäftigt sich mit Angeboten aus dem Ausland sowie der zweiten Liga. Zudem könnte Innenverteidiger Joel Agyekum den HSV noch verlassen, um erneut Spielpraxis in der 3. Liga zu sammeln. Nach dem inzwischen vollzogenen Dompé-Abgang dürfte es im Volkspark bis zum Transferschluss also kaum ruhiger werden.










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