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Baustelle beim BVB? „Gar nicht so eine große Lücke“
BVBWLDBVBWLD·VonChris Braun

Baustelle beim BVB? „Gar nicht so eine große Lücke“

Nach dem geplatzten Fort-Transfer bleibt Borussia Dortmund auf den Außenverteidigerpositionen dünn besetzt. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf.

Der Wechsel von Hector Fort kam nicht zustande, eine Alternative verpflichtete Borussia Dortmund anschließend nicht mehr. Damit geht der BVB mit vergleichsweise wenigen Optionen auf den Außenbahnen in die kommenden Monate. Für Geschäftsführer Lars Ricken ist das allerdings kein Grund zur Sorge. Mit Daniel Svensson und Julian Ryerson verfügt Trainer Niko Kovac über zwei Spieler, die auf den Außenverteidigerpositionen eingeplant sind.

Nach dem Abgang von Yan Couto fehlt dahinter jedoch die große Auswahl. Dennoch widerspricht Ricken der Einschätzung, dass Dortmund dort mit einer problematischen Kaderlücke in die Saison geht. „Ich sehe auf den Außenverteidiger-Positionen gar nicht so eine große Lücke“, erklärte der Geschäftsführer im Gespräch mit Sky. Aus seiner Sicht spricht vor allem die Vielseitigkeit des vorhandenen Personals gegen akuten Handlungsdruck. Beide Spieler könnten auf unterschiedlichen Seiten eingesetzt werden.

Ganz abgeschlossen ist die Personalplanung damit trotzdem nicht. Sollte sich in den kommenden Monaten zeigen, dass die Besetzung nicht ausreicht, könnte der BVB im Winter reagieren. „Wenn wir das Gefühl haben, dass wir dort noch dann etwas machen müssen, gibt es eventuell auch noch eine Wintertransferperiode in dreieinhalb Monaten“, sagte Ricken.

BVB-Boss Ricken erklärt den Nwaneri-Transfer

Kurz vor Transferschluss beschäftigte die Dortmunder ohnehin eine andere Personalfrage. Giannis Konstantelias zog sich gegen den Hamburger SV einen Kreuzbandriss zu und fällt langfristig aus. Der BVB musste deshalb kurzfristig seine Pläne anpassen und verstärkte stattdessen die Offensive: Ethan Nwaneri kam auf Leihbasis vom FC Arsenal.

Ethan Nwaneri
Foto: IMAGO

Die Verpflichtung musste unter erheblichem Zeitdruck abgewickelt werden. „Das, was man besprochen hat, muss man erst einmal in Verträge dann auch wieder umwandeln, insofern war es schon ein Wettlauf mit der Zeit“, erklärte Ricken. Grundsätzlich zeigt sich der Geschäftsführer mit der Dortmunder Zusammenstellung zufrieden. Eine abschließende Transferbilanz möchte er zwar erst nach der Saison ziehen, sieht im aktuellen Aufgebot aber eine gute Mischung.

Gleichzeitig sollen die Sommertransfers den gewünschten Fußball widerspiegeln. Der BVB möchte offensiv auftreten, Initiative übernehmen und mutig spielen. Eine Schönspielgarantie verbindet Ricken damit jedoch nicht: Bei rund 50 Pflichtspielen werde es auch Partien geben, in denen letztlich vor allem das Ergebnis zählt.

Quelle: BVBWLDZum Original

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