Marcel Sabitzer erlebt beim BVB eine schwierige Saison und kommt nur selten zum Zug. Andreas Herzog sieht die weitere Entwicklung seines Landsmanns deshalb kritisch.
Andreas Herzog hat BVB-Star Marcel Sabitzer kritisiert. Der frühere Bundesliga-Spieler blickt mit Sorge auf die aktuelle Situation des 32-Jährigen bei Borussia Dortmund. Vor allem die geringe Spielzeit und die ungeklärte Zukunft sorgen für Fragezeichen. „Es schaut nicht gut aus für den Sabi“, erklärte Andreas Herzog im „Sky“-Studio.
Marcel Sabitzer spielt unter Niko Kovac derzeit nur eine Nebenrolle. In den bisherigen Pflichtspielen sammelte der Mittelfeldspieler lediglich 350 von 990 möglichen Einsatzminuten. Damit kommt der Österreicher gerade einmal auf rund ein Drittel der maximal möglichen Spielzeit. Für einen erfahrenen Spieler, der regelmäßig auf höchstem Niveau spielen möchte, ist das keine einfache Situation.
Hinzu kommt die offene Vertragsfrage. Nach Informationen der „Sport Bild“ soll Borussia Dortmund bereits entschieden haben, das auslaufende Arbeitspapier von Marcel Sabitzer nicht zu verlängern. Sollte sich daran nichts ändern, würde seine Zeit beim BVB im kommenden Sommer enden.
Andreas Herzog macht sich Sorgen um BVB-Star Marcel Sabitzer
Gerade diese Kombination aus wenig Spielzeit und fehlender langfristiger Perspektive bereitet Andreas Herzog Sorgen. „Wenn du schon Anfang des Jahres hörst, dass dein Vertrag nicht verlängert wird, das habe ich jetzt in den Medien gehört, dann ist das kein gutes Zeichen. Er muss jetzt dranbleiben, damit er das Selbstbewusstsein nicht verliert.“
Dabei hatte Marcel Sabitzer zuletzt sogar eine Entscheidung getroffen, die ihm eigentlich bei seinen Aufgaben in Dortmund helfen sollte. Mitte September verzichtete der 32-Jährige vorerst auf weitere Einsätze für die österreichische Nationalmannschaft. Die hohe Belastung der vergangenen Jahre spielte dabei eine wichtige Rolle.

Marcel Sabitzer erklärte damals, die vergangenen beiden Jahre seien „sehr intensiv“ gewesen. Auch beim BVB wartet auf ihn „ein dichtes Programm. Ich bin 32 Jahre alt, will noch einige Jahre auf höchstem Niveau Fußball spielen und muss mit meinen Kräften sorgsam umgehen“. Die zusätzliche Erholung führt bislang allerdings nicht zu einer größeren Rolle unter Niko Kovac. Marcel Sabitzer muss weiterhin um regelmäßige Minuten kämpfen. Gleichzeitig rückt das Ende seines Vertrages immer näher.










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