Der FC Bayern hat am Mittwochabend die Hürde Osnabrück im DFB-Pokal souverän gemeistert. Mit 4:1 gewann der Rekordmeister gegen die Osnabrücker, hatte dabei aber direkt zu Beginn einen Schockmoment zu verdauen.
Denn direkt in der Anfangsphase erzielte Osnabrück das 1:0. Robin Meißner traf einen Ball per Volley dermaßen perfekt, dass er ihn aus großer Distanz in den Winkel schoss.
Das sorgte dafür, dass an der Bremer Brücke erst einmal die große Ekstase ausbrach. Doch Bayern schlug zurück, war clever, spielte geduldig. Und gewann am Ende dann doch deutlich.
Urbig fasziniert von Traumtor
Im Tor der Bayern stand am Mittwoch Jonas Urbig. Er erhielt den Vorzug vor Manuel Neuer, der dann am Wochenende bei seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen wieder spielen sollen. Urbig fasste die Partie wie folgt zusammen: „Wir haben gewonnen, weil wir immer weiter gemacht haben. Wir haben bis zum Ende Gas gegeben. Wir wussten vorab, dass es hier heute schwierig wird. Die Atmosphäre war super, großes Lob an die Fans von Osnabrück.“
Das Traumtor des Gegners hat Urbig derweil fasziniert. Er schwärmte nach dem Spiel: „Das Ding knallt er in den Winkel, das war Wahnsinn! Das erinnert mich ein bisschen an das Gegentor gegen Pafos letzte Saison.“ Auch damals kassierten die Bayern gegen einen unterlegenen Gegner einen absoluten Sonntagsschuss in die obere Ecke.

Ansonsten hatte Urbig nicht allzu viel zu tun. Der Torhüter der Bayern spielte aufmerksam, wenn die Osnabrücker mal mit langen Bällen operierten und die wenigen Torschüsse, die noch auf sein Tor gingen, konnten souverän pariert werden. Das erste Pflichtspiel, das Urbig also in der neuen Saison absolvieren durfte, ging für ihn positiv aus. Der Torhüter hofft jetzt, dass es noch einige weitere Spiele gibt, die er absolvieren darf. Und das nach Möglichkeit in allen Wettbewerben.










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