Beim souveränen Sieg des FC Bayern im DFB-Pokal auswärts bei Zweitligist Osnabrück (4:1) durfte Tom Bischof erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel von Beginn an spielen. In den ersten beiden Partien spielte er trotz guter Vorbereitung eher eine Nebenrolle.
Da kamen wenig überraschend schon gleich Fragen auf. Eigentlich sollte Bischof, der in der letzten Saison häufiger mal links in der Abwehr spielte, diesmal auf seiner besten Position im Zentrum eine größere Rolle spielen.
Doch es gibt keinen Grund zur Sorge. Das teilte auch Vincent Kompany nach dem Spiel mit. Einerseits ist die Saison noch lang und andererseits beginnt das Rotationsprinzip erst so richtig zu greifen.
Kompany baut auf Bischof
Nach dem Sieg im Pokal erklärte Kompany: „Tom ist ein wichtiger Spieler für die Zukunft des Vereins. Er wird seine Einsatzminuten bekommen und eine große und wichtige Rolle für uns spielen. Wir haben bewusst Platz im Kader für seine Entwicklung geschaffen. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Mittelfeld.“

Bischof zeigte gegen Osnabrück auch genau das, was ihn auszeichnet. Er hatte eine starke Ruhe am Ball, versuchte immer wieder, Akzente im Passspiel zu setzen, zeigte sich offensiv. Kein Wunder, dass er klug nachsetzte und das 2:1 erzielte, das er selbst von der rechten Seite kommend eingeleitet hatte.
„Ich freue mich, dass wir weitergekommen sind, das ist in solchen Spielen nie selbstverständlich. Was mich angeht, bin ich immer froh, anzufangen und mit den Jungs zu spielen. Ich freue mich auch über mein Tor, das heute wichtig war“, erklärte der Mittelfeldspieler nach der Partie in Osnabrück. Man merkt schon jetzt, dass jeder Spieler darauf brennt, sich zu zeigen.
Fünf Veränderungen nahm der Trainer im Vergleich zum Bundesligastart vor, auch am Samstag kann und wird es wieder Wechsel geben. Vielleicht bleibt Bischof ja in der Mannschaft, das wird sich im Laufe der nächsten Tage herausstellen.










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