Lennart Karl könnte beim FC Bayern bald in eine deutlich höhere Gehaltsklasse aufrücken. Bei einer Verlängerung soll dem 18-Jährigen ein kräftiges Plus offenstehen. Wann darüber verhandelt wird, steht noch nicht fest.
Wie die Sport BILD berichtet, wäre für den Offensivspieler perspektivisch sogar die zweite Gehaltsstufe im Münchner Kader denkbar. In dieser Kategorie sollen Profis pro Saison zwischen zehn und 14 Millionen Euro erhalten. Laut dem Bericht gehören derzeit etwa Michael Olise und Luis Díaz dazu.
Aktuell soll Karl rund zwei Millionen Euro im Jahr verdienen. In kurzer Zeit hat er den Schritt aus dem Nachwuchs in den Profikader geschafft und sich dort festgespielt. Plant der Klub langfristig mit ihm als tragender Kraft auf dem rechten Flügel, könnte sich seine Vergütung demnach um ein Vielfaches erhöhen.
Olises Zukunft beeinflusst Karls Perspektive
Ob der Aufstieg in die höhere Gehaltsklasse tatsächlich kommt, hängt offenbar eng mit seiner sportlichen Rolle zusammen. Auf der rechten Offensivseite führt unter Vincent Kompany derzeit kein Weg an Olise vorbei. Deshalb ist die Zukunft des Franzosen auch für die Überlegungen rund um Karl wichtig.

Verlängert der FC Bayern langfristig mit Olise, dürfte es für Karl vorerst deutlich schwerer werden, einen Stammplatz zu erobern. Intern gilt der Youngster laut dem Bericht trotzdem als Kandidat für mehr Verantwortung. Das betrifft den Fall, dass sich die Lage auf dem rechten Flügel irgendwann ändert.
Vertrag läuft bereits bis 2029
Kurzfristig besteht bei Karl kein Handlungsdruck. Mit seinem 18. Geburtstag wurde aus dem bisherigen Fördervertrag automatisch ein Profivertrag, der sich dabei bis 2029 verlängerte. Dennoch soll der Klub nicht unbegrenzt warten wollen, zumal Karl inzwischen auch für internationale Topklubs interessant sein soll.
Noch ist offen, wann die Gespräche konkret beginnen. Die Verantwortlichen beim FC Bayern kümmern sich demnach zunächst um andere wichtige Vertragsfragen. Erst im Anschluss soll die Zukunft des 18-Jährigen stärker in den Mittelpunkt der Planungen rücken.










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