Dynamo Dresden hat bislang alle DFB-Pokalspiele gegen den FC Schalke 04 für sich entschieden. Gut, es gab in der Geschichte des Wettbewerbs auch erst ein Duell. Die Sachsen wollen am Mittwoch (28. Oktober, 18 Uhr) erneut eine Überraschung vollbringen.
Am 18. August 2014 empfing der Drittligist aus Dresden in der 1. Runde den Bundesligaklub aus Gelsenkirchen. Die Rollen waren damit eindeutig verteilt. Doch die Schwarz-Gelben fühlten sich als Underdog pudelwohl, kontrollierten die Partie von Beginn an. Nach 90 Minuten stand ein 2:1 auf der Anzeigetafel. Das knappe Resultat drückt die Überlegenheit des unterklassigen Vertreters nur unzureichend aus.
An diese Leistung möchte SGD-Trainer Thomas Stamm (43) anknüpfen. „Man hat immer Vorfreude, wenn man solche Spiele hat, gerade zu Hause“, fiebert er laut Blick.de dem Spiel gegen Königsblau entgegen. Das K.-o.-Duell gegen Königsblau soll demnach nicht die Endstation für den aktuell Tabellen-15. der 2. Bundesliga sein. „Wenn man ein paar Runden übersteht, kann man was Besonders schaffen“, sagt der Schweizer, der Dynamo im Sommer 2024 übernommen hat.
Stamm möchte die Erwartungen aber nicht zu hoch schrauben: „Da wir gegen einen Erstligisten spielen, liegt die Favoritenrolle eher bei Schalke.“ Das Ziel bleibt für ihn dennoch unverändert das Erreichen der nächsten Runde.
Lob für Schalke 04
Der Dynamo-Trainer hat den Kontrahenten vorab genau unter die Lupe genommen und lobt die Performance der Schalker, die „mit ihrer Art und Weise, auch inhaltlich, […] immer sehr stabile Spiele gezeigt“ hätten. Er setzt daher vor allem auf eine kompakte Defensive und schnelle Konter. Demnach werde es vor allem darum gehen, „stabil zu sein, und gute Umschaltmomente zu haben“.

Stamm zollt der Elf seines Trainerkollegen Miron Muslic (44) Respekt. „Ich habe Schalke in Freiburg live gesehen, wo sie phasenweise sehr dominant waren“, berichtet er von seiner Stippvisite im Breisgau. Zwar verlor S04 die Begegnung trotz einer fast halbstündigen Überzahl mit 1:2, der Schweizer lobt die Knappen dennoch. Sie seien „in der Lage, ihr Spiel auch gegen gute Mannschaften durchzudrücken und haben in den letzten Wochen inhaltlich sehr stabile Leistungen gezeigt“. Zudem zeichneten sie sich durch „eine hohe Überzeugung in die Art und Weise“ aus, „wie sie ein Spiel gestalten wollen“.
Trotz der anerkennenden Worte setzt Stamm auf einen Sieg seiner Dresdener. Es sei gegen den Erstligisten „möglich, eine Runde weiterzukommen. Das ist unser Anspruch, so werden wir es angehen.“









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