Der 2:1-Sieg des HSV über den 1. FC Köln hat viele positive Geschichten geschrieben. Eine davon betrifft einen Last-Minute-Neuzugang.
So zeigte Zakaria El Ouahdi, der am Deadline Day für acht Millionen Euro von KRC Genk kam, seine mit Abstand beste Leistung im HSV-Trikot. Nach einem durchaus komplizierten Einstand samt zweier 0:5-Niederlagen sah sich der Marokkaner gegen Köln mit der anspruchsvollen Aufgabe konfrontiert, die Kreise von Shootingstar Said El Mala einzuengen. Diese Feuertaufe bestand er mit Bravour.
Die wohl eindrucksvollste Statistik: Insgesamt gewann El Ouahdi satte neun seiner elf Zweikämpfe. Nur einmal wurde er in 90 Minuten ausgedribbelt. Sein Gegenspieler El Mala wiederum erwischte einen gebrauchten Tag. Der von Bundestrainer Jürgen Klopp für den DFB-Kader berufene Linksaußen verlor zwölf direkte Duelle und konnte dem Spiel trotz vereinzelter gefährlicher Aktionen kaum seinen Stempel aufdrücken.

El Ouahdi zollt HSV-Fans Respekt
Die HSV-Fans quittierten den starken Auftritt in den sozialen Netzwerken mit jeder Menge positiver Reaktionen. „El Ouahdi wird immer besser“, schrieb ein Anhänger auf X und erntete dafür stolze 200 Gefällt-mir-Angaben. Ähnlich prominent schnitt ein weiteres Posting ab. „El Ouahdi wenn er heute Abend seine Taschen leert“, schrieb ein User und garnierte diesen Eintrag mit einer Fotoreihe bestehend aus Handy, Schlüssel, Porte-Monnaie und dem Gesicht von El Mala. Auch die Bezeichnung „marokkanischer Krieger“ fiel.
Der 24-Jährige selbst kommentierte seinen Arbeitstag weitaus bescheidener. „Wir haben es heute gut gemacht und uns die drei Punkte verdient“, erklärte er mannschaftsdienlich. Zudem richtete ein paar nette Worte an die Fans: „Wir haben dreimal in Folge verloren und sie geben trotzdem alles. Deswegen verdienen sie alles.“
Es sei „ein sehr gutes Gefühl“ gewesen, seinen ersten Sieg im Volksparkstadion gemeinsam mit den Anhängern zu feiern, so El Ouahdi. Nach der anstehenden Länderspielpause sollen weitere Partys dieser Art folgen.









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