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Enthaltung bei Vertragsfrage: Rummenigge erklärt sein Eberl-Votum
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Enthaltung bei Vertragsfrage: Rummenigge erklärt sein Eberl-Votum

Warum er die Verlängerung von Max Eberls Vertrag beim FC Bayern nicht mitgetragen hat, hat Karl-Heinz Rummenigge nun dargelegt. Der Aufsichtsrat entschied sich bei der Abstimmung für eine Enthaltung. Zeitweise stand demnach sogar eine Ablehnung im Raum.

Eberls Arbeitspapier als Sportvorstand läuft bis 2029 und ist seit geraumer Zeit unterschrieben. Für Diskussionen sorgt das Votum des Kontrollgremiums dennoch weiter. Gegenüber der Abendzeitung bestätigte der 70-Jährige nun, dass er der Verlängerung nicht zugestimmt hat.

„Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich bei der Verlängerung mit Max mit ‚Nein‘ stimmen soll. Erst im Verlauf der Sitzung habe ich mich entschieden, mich zu enthalten“, sagte Rummenigge. Von seiner Haltung rückt er nicht ab: „Dazu stehe ich.“

Kritik an Abläufen vor der Sitzung

Der frühere Vorstandsvorsitzende erklärte, dass ihm schon vor dem Beschluss manches nicht gefallen habe. Seine Einwände habe er klubintern vorgebracht. Worum es dabei genau ging, ließ Rummenigge offen.

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: IMAGO

Wichtig sei ihm gewesen, zu einer eigenen Einschätzung zu kommen und sich nicht an einer vorab ausgesprochenen Empfehlung zu orientieren. Die Enthaltung war nach seiner Darstellung also bewusst gewählt und kein spontaner Einfall im Verlauf der Beratungen.

Eberl verweist auf seine tägliche Arbeit

Der Sportvorstand selbst wurde bei Sky vor dem Heimspiel gegen Union Berlin in der Bundesliga auf die Berichte über Rummenigges Stimmverhalten angesprochen. Während der Debatte um seine Zukunft habe er sich auf das Tagesgeschäft konzentriert. Wer im Aufsichtsrat wie abgestimmt habe, sei ihm nicht bekannt.

Maßgeblich sei für ihn, dass das Gremium überhaupt eine Entscheidung getroffen habe. „Dementsprechend werde ich meine Arbeit jetzt bis 2029 bestmöglich fortsetzen“, betonte Eberl. Er wolle an das anknüpfen, was in den vergangenen beiden Jahren entstanden sei.

Die Äußerungen des Aufsichtsrats belegen, dass die Personalie im Gremium nicht auf einhellige Zustimmung stieß. Vertraglich ist Eberls Situation geregelt. Welche Vorgänge Rummenigge konkret störten, ist weiterhin nicht bekannt.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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