Footy
Fan-Eklat auf Schalke: Polizei erhebt Vorwürfe gegen Bayern-Anhänger
FCBinsideFCBinside·VonLukas Neth

Fan-Eklat auf Schalke: Polizei erhebt Vorwürfe gegen Bayern-Anhänger

Beim Auswärtsspiel des FC Bayern auf Schalke waren große Teile der aktiven Fanszene der Münchner nicht im Stadion vertreten. Der Grund dafür liegt in den Vorfällen vor dem Anpfiff. Eine Mitteilung der Polizei Gelsenkirchen liefert nun weitere Details zu den Geschehnissen.

Rund um das 0:0 zwischen Schalke 04 und dem FC Bayern sorgten die Fans bereits vor dem Spiel für Schlagzeilen.

Die Polizei teilte mit, dass am Samstagnachmittag organisierte Fan-Gruppen des FC Bayern und des FC Schalke auf einem Parkplatz am Ötte-Tibulsky-Weg aufeinandergetroffen waren. Wie die Beamten berichten, suchten die Bayern-Anhänger dabei „sofort die Konfrontation mit den Heimfans“.

Die Polizei schritt daraufhin ein und konnte nach eigenen Angaben eine größere Eskalation verhindern. Bei der Auseinandersetzung wurden ein Bayern-Fan sowie ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Rund 500 Bayern-Fans ausgeschlossen

Die Konsequenzen für die Münchner Anhänger waren anschließend deutlich spürbar. Einer Gruppe von mehreren Hundert Bayern-Fans wurde der Zutritt zur Veltins-Arena verwehrt. Teile der Bereitschaftspolizei hielten die Anhänger zunächst auf, um die Personalien der Betroffenen aufzunehmen.

Insgesamt erteilte die Polizei rund 500 Bayern-Fans vor dem Spiel Platzverweise. Dadurch fehlte im Gästeblock ausgerechnet beim ersten Bayern-Auftritt auf Schalke seit drei Jahren die aktive Fanszene.

FC Schalke 04 vs FC Bayern
Foto: IMAGO

Die Ultras reagierten mit einem Boykott der Partie. Das hatte auch im Stadion deutliche Auswirkungen: Es waren kaum Zaunfahnen beziehungsweise Banner zu sehen, zudem gab es nur wenige organisierte Gesänge und Unterstützungsaktionen.

Für die Münchner Fanszene ist es bereits die zweite größere Kontroverse innerhalb kurzer Zeit. Schon beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart hatte es Ärger um eine geplante Choreografie gegeben. Damals durfte die aktive Fanszene ihre geplante Aktion nicht wie vorgesehen durchführen.

Quelle: FCBinsideZum Original

Kommentare