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Pfiffe gegen Neuer: Bayern-Vorstand Eberl mahnt Schalke-Fans
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Pfiffe gegen Neuer: Bayern-Vorstand Eberl mahnt Schalke-Fans

Manuel Neuer hat bei seinem Auftritt in Gelsenkirchen einen unfreundlichen Empfang erlebt. Teile des Schalker Publikums beschimpften den Torhüter des FC Bayern. Max Eberl äußerte sich danach kritisch zu den Vorgängen auf den Rängen.

Bereits vor dem Anpfiff bekam der 40-Jährige die Stimmung zu spüren. Während des Aufwärmens antworteten Zuschauer mit Pfiffen und spöttischen Liedern, unter anderem stimmten sie „Wir sind Schalker und du nicht“ an. Auch im Spielverlauf begleiteten Pfiffe nahezu jede Ballberührung des Keepers.

Die Partie in der Veltins-Arena endete 0:0. Anschließend nahm Eberl Stellung: Der Sportvorstand des FC Bayern hob zunächst hervor, wie sehr die Anhänger ihr eigenes Team unterstützt hätten, ging dann aber die Ausfälle gegen Neuer an.

„Schalke-Fans – 95 %: Chapeau, für das sie getan haben – das andere … sie sollten stolz sein, dass sie so einen großartigen Jungen in ihrer Knappenschmiede ausgebildet haben, der dann Schritte in den Weltfußball getan und Welttorhüter sowie Weltmeister geworden ist. Dann gehören sich solche Kraftausdrücke nicht. Man kann pfeifen, weil man gegen Bayern ist, aber diese Ausdrücke braucht es nicht“, sagte Eberl.

Matthäus hätte Applaus für Neuer erwartet

Schon während des Spiels wurde Lothar Matthäus bei Sky auf die Reaktionen im Stadion angesprochen. Der Rekordnationalspieler brachte Verständnis für die Rückendeckung des eigenen Teams auf, verwies zugleich auf die enge Verbindung des Torhüters zu diesem Klub.

Lothar Matthäus
Foto: IMAGO

„Sie stehen hinter ihrer Mannschaft. Die Vergangenheit, die zählt wenig“, sagte Matthäus. Danach ergänzte er: „Aber eigentlich sollten sie Manuel Neuer mit Applaus empfangen, gerade in seinem letzten Bundesliga-Jahr.“

Neuer stammt aus Gelsenkirchen und wurde im Nachwuchs des FC Schalke 04 ausgebildet, ehe er sich bei den Königsblauen als Bundesliga-Profi durchsetzte. Sein Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2011 stieß bei vielen Anhängern des Revierklubs auf Ärger. Seitdem wurde er bei Gastspielen in Gelsenkirchen wiederholt ausgepfiffen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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