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Farfan hatte zwei Hosenanzieher: Neue Fährmann-Anekdoten
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Farfan hatte zwei Hosenanzieher: Neue Fährmann-Anekdoten

Ralf Fährmanns Biografie „Schalke und ich – eine Liebesgeschichte“ erscheint bald. Nun wurden weitere exklusive Geschichten enthüllt.

Ralf Fährmanns Biografie „Schalke und ich – eine Liebesgeschichte“ erscheint in wenigen Tagen. Nach ersten bereits veröffentlichten Auszügen gab es nun weitere exklusive Einblicke. Beim 11FREUNDE-Themenfrühstück las Redakteur Max Dinkelaker bislang unveröffentlichte Passagen vor.

Eine der kuriosesten Anekdoten dreht sich um Jefferson Farfan. Der Peruaner absolvierte 228 Pflichtspiele für Schalke, erzielte 52 Tore und bereitete mehr als 70 Treffer vor. Fährmann beschreibt seinen ehemaligen Mitspieler allerdings als ausgesprochen unselbstständig. Farfan sei sogar gerne „morgens mal direkt aus dem Bett zum Training“ gekommen. „Und mit direkt aus dem Bett meine ich direkt aus dem Bett.“

Besonders skurril wurde es bei einer gemeinsamen Behandlung beim Physiotherapeuten. Fährmann lag bereits auf der Pritsche, als Farfan mit zwei Freunden hereinkam. „Die zogen ihm die Hose aus und gingen dann wieder.“ Zwei Stunden später, als die Behandlung beendet war, wurden die beiden erneut gerufen. „Sie zogen ihm dann die Hose wieder hoch und verließen zu dritt den Raum. Ich musste schmunzeln.“ Und damit nicht genug: „Beide Kumpels hatten natürlich auch seine Kreditkarten.“

Helikopter Landung und Löwen-Ansage von Tönnies

Sein erstes Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund schildert Fährmann mit viel Selbstironie. Eine Woche vorher von seinem Einsatz zu erfahren, sei „eine Katastrophe“ gewesen. „Ich musste Interviews geben und war völlig unvorbereitet.“ Vor laufenden Kameras kündigte er an: „Wir werden den Dortmund dann zeigen, wo der Fuchs den Schwanz hat.“ Rückblickend folgt die schonungslose Selbsteinschätzung: „Ich war völlig überfordert.“ Schalke verspielte eine 3:0-Führung und spielte 3:3, Fährmann zeigte dennoch ein ordentliches Debüt.

Ralf Fährmann
Foto: IMAGO

Besonders bildhaft erinnert sich Fährmann zudem an Clemens Tönnies. Im Trainingslager in Mittersill landete der damalige Aufsichtsratschef plötzlich mit einem Hubschrauber vor dem Hotel. „Nach wenigen Sekunden geht die Kabinentür auf und ein Mann steigt aus. Anzughose, Oberhemd, dunkle gegelte Haare. Oh. Clemens Tönnies.“

Tönnies habe vor der Mannschaft großen Respekt genossen, selbst von den „großen Stars“. Bei Fährmann gehörte ein ungewöhnliches Begrüßungsritual dazu: „Mir hat er zur Begrüßung mit einem lässigen ‚Na Langer‘ immer leicht auf den Hinterkopf geschlagen.“ Vor einem Auswärtsspiel in Bremen erhielt Fährmann dann einen Anruf des ehemaligen Schalke-Bosses. Tönnies erklärte ihm: „Ralf, du bist ein Löwe. Du bist der König der Löwen. Und das Team ist dein Löwenrudel.“ Die Mannschaft müsse die Bremer „wegbeißen“. Fährmann antwortete: „Natürlich, Herr Tönnies, danke.“ Das Spiel endete 1:1.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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