Während das HSV-Comeback von Mario Vuskovic immer näher rückt, hält seine emotionale Geschichte auf der großen Leinwand Einzug.
Am 16. November feiert eine Dokumentation über den HSV-Profi im Hamburger Cinemaxx-Kino am Dammtor Premiere. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Einen Tag zuvor endet die vierjährige Dopingsperre des 24-Jährigen auch für den Pflichtspielbetrieb.
Regisseur Tom Häussler begleitet Vuskovic und sein Umfeld bereits seit Jahren mit der Kamera. Ob aus dem Material tatsächlich ein Film werden würde, war zu Beginn der Dreharbeiten allerdings noch offen. Nun steht fest: Die außergewöhnliche Geschichte des Kroaten wird im Kino zu sehen sein. Häussler hatte mit seinem Team bereits die beliebte HSV-Aufstiegsdokumentation „Always Hamburg“ produziert, die bis heute in der ZDF-Mediathek abrufbar ist.
„Wer denkt, er hätte im Fußball schon alles erlebt, irrt“, sagt der Regisseur (via Bild) über das neue Projekt. Die vergangenen vier Jahre seien für alle Beteiligten eine „Achterbahnfahrt der Gefühle“ gewesen. Dabei wolle der Film weder ein Urteil fällen noch jemanden freisprechen. Stattdessen gehe es darum, „was eine solche Sperre mit einem jungen Menschen und seiner Familie macht“.

HSV: Vuskovic-Doku auch im Free-TV zu sehen
Nach einer positiven Dopingprobe war Vuskovic zunächst für zwei Jahre vom DFB gesperrt worden. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) verlängerte die Strafe wegen Epo-Gebrauchs auf vier Jahre. Neben der Teilnahme am Spielbetrieb war dem Abwehrmann auch jegliches Mannschaftstraining untersagt. Vuskovic beteuert jedoch bis heute seine Unschuld.
So oder so: Am 15. November wird Vuskovic im Testspiel gegen seinen Heimatverein Hajduk Split erstmals wieder für den HSV auflaufen. Kurz darauf könnte er im Nordderby bei Werder Bremen (22. November) sogar sein Bundesliga-Comeback feiern.
Für die Kinopremiere ist derweil eine begrenzte Zahl an Tickets für Fans vorgesehen, die ab Samstag um 10 Uhr buchbar sind. Ab dem 17. November läuft der Film dann in ausgewählten deutschen Kinos. RTL zeigt die Dokumentation ab dem 29. November zudem bei RTL+, später auch im linearen Fernsehen.









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