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Gosens verrät Schalke-Geheimnis: Das steckt hinter Muslics „Gamechangern“
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Gosens verrät Schalke-Geheimnis: Das steckt hinter Muslics „Gamechangern“

Nach dem 3:1-Sieg bei Union Berlin schwärmt Robin Gosens von Schalkes „Gamechangern“. Dahinter steckt ein besonderer Kniff von Trainer Miron Muslic.

Bei Miron Muslic entscheidet nicht allein die Startelf über den Ausgang einer Partie. Der Trainer des FC Schalke 04 setzt bewusst auf die Profis, die später ins Spiel kommen – und hat für sie sogar eine eigene Bezeichnung gefunden. Statt von Einwechselspielern spricht Muslic von „Gamechangern“. Beim 3:1-Erfolg gegen Union Berlin ging diese Rechnung eindrucksvoll auf.

Wie wichtig diese Philosophie für die Mannschaft ist, erklärte Robin Gosens nach dem Abpfiff. „Unser Coach spricht nicht von Einwechselspielern, sondern von Gamechangern. Das ist psychologisch unglaublich wichtig und hat mich total beeindruckt“, sagte der 32-Jährige.

Was damit gemeint ist, zeigte sich ausgerechnet beim Treffer, der die Partie endgültig entschied. Schalke musste nach dem späten Berliner 1:2 noch einmal um den Auswärtssieg kämpfen. Dann sorgten drei zuvor eingewechselte Spieler für die Erlösung: Janik Bachmann leitete den Angriff ein und bediente Hee Chan Hwang. Der Südkoreaner legte für Maximilian Wöber auf, der zum 3:1 traf.

Robin Gosens lobt zwei Schalke-Stars nach Union-Sieg

Für Gosens sollen die Schalker Reservisten eben nicht nur dabei helfen, einen Spielstand über die Zeit zu bringen. Vielmehr sollen sie einer Partie neue Energie verleihen. Gegen Union funktionierte das in der entscheidenden Situation. Doch nicht nur die Spieler von der Bank überzeugten den Linksverteidiger.

Kenan Karaman und Robin Gosens
Foto: IMAGO

Auch zwei Kollegen aus der Anfangsformation bekamen ein Sonderlob. „Es tut uns einfach sehr gut, dass Kenan wieder zurück ist. Adil hat es heute auch wahnsinnig gut gemacht“, erklärte Gosens über Kenan Karaman und Adil Aouchiche. Der Sommerneuzugang hatte zuvor selbst maßgeblichen Anteil daran, dass Schalke überhaupt auf die Siegerstraße eingebogen war. In der 25. Minute brachte Gosens die Königsblauen mit einem Volleyschuss in Führung.

Bei seinem Abschluss half ihm offenbar eine alte Fußballregel aus seiner Jugendzeit: „Ich habe von meinem Jugendtrainer gelernt: flach und lange Ecke. Das hat zum Glück geklappt.“ Am Ende durfte Schalke damit nicht nur über drei Punkte jubeln. Muslic bekam zugleich den nächsten Beleg dafür, dass seine besondere Herangehensweise an die Rolle der „Gamechanger“ Wirkung zeigt.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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