Seit vielen Monaten ist er zum Zuschauen verdammt. Im Dezember 2025 stand Paul Pöpperl (23) letztmals auf dem Fußballplatz. Ein Kreuzbandriss setzte ihn lange Zeit außer Gefecht. Sein Vertrag mit dem FC Schalke 04 lief im Sommer 2026 aus.
Doch jetzt zeigt sich für Pöpperl ein Silberstreif am Horizont. Gleich vier Klubs bemühen sich nach Informationen von Reviersport um den Mittelfeldspieler. Ein Comeback bahnt sich nach seiner schweren Verletzung aus dem Februar 2026 an.
Pöpperl wechselte im Sommer 2023 vom TSV Steinbach II zur U23 des FC Schalke 04, wo er in 49 Regionalliga-Spielen (6 Tore, 9 Vorlagen) durchaus zu überzeugen wusste. Da dem gebürtigen Hessen der Sprung in den Profikader aber noch nicht gelang, ließ er sich zum VVV-Venlo und zu Viktoria Köln ausleihen.
Anfang Dezember 2025 war es dann so weit: Beim 2:0-Sieg in Düsseldorf feierte er sein Startelf-Debüt als Ersatz für Ron Schallenberg (28). Gegen Paderborn und Nürnberg absolvierte Pöpperl zwei weitere Kurzeinsätze. Doch dann schlug das Verletzungspech zu. Seine Zeit auf Schalke endete vor wenigen Monaten, ohne dass sich ein Wechsel zu einem neuen Klub ergeben hätte.
„Ein super Junge“
Doch jetzt bringen sich gleich vier Vereine in Stellung. Neben dem 1. FC Saarbrücken bekundeten auch der niederländische Erstligist Fortuna Sittard sowie der Zweitligist SpVgg Greuther Fürth Interesse an einer Verpflichtung Pöpperls. Heißester Kandidat bleibt jedoch Rot-Weiss Essen. Wie die WAZ zuerst berichtete, befasst sich RWE intensiv mit dem defensiven Mittelfeldmann. Der obligatorische Medizincheck soll dem Bericht zufolge sogar bereits stattgefunden haben.
Zuletzt Trainingsgast bei der Schalker U23, wird Pöpperl bis zur absoluten Topform noch etwas Zeit benötigen. Ein Deal wäre für jeden Klub deshalb primär eine Zukunftsinvestition.

Einen Fürsprecher hat der Ex-Schalker aber schon einmal. Ex-Viktoria-Sportdirektor Stephan Küsters (55) holte Pöpperl einst nach Köln und hält nach wie vor extrem viel von ihm. Gegenüber Reviersport erklärte er: „Ja, ich fand den Paul damals sehr interessant. Das hat er letztendlich auch unterstrichen. Er hat sehr gute fußballerische Voraussetzungen und ist ein Spieler, der das Risiko nicht scheut. Das gefällt mir. Zudem ist er charakterlich ein super Junge, der jeder Kabine gut tut.“
Küsters rät bei Pöpperl jedoch zur Geduld und verweist auf dessen schwere Verletzung: „Paul war jetzt lange verletzt. Wenn ein Spieler aus einem Kreuzbandriss kommt, dann braucht er viel Zeit, um wieder der Alte zu werden.“









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