Nach der 0:5-Klatsche gegen Mainz ist die Stimmung rund um den HSV am Boden. Jegliche Transfer-Euphorie der Vorwoche ist verpufft.
Immerhin gab es am Sonntagabend eine Nachricht, die im Hamburger Lager für so etwas wie Erleichterung sorgen dürfte: Sambi Lokonga wird dem HSV allem Anschein nach nicht länger fehlen. Der Belgier verpasste die krachende Heimniederlage gegen Mainz zuvor verletzungsbedingt.
Eine Stunde vor dem Anpfiff teilten die Rothosen über ihre Social-Media-Kanäle mit, dass der Mittelfeldspieler „akute Rückenbeschwerden“ habe und deswegen kurzfristig ausfalle. Dass ein fitter Lokonga den völlig desolaten Auftritt der Mannschaft hätte verhindern können, darf bezweifelt werden. Dennoch fehlte der 26-jährige Regisseur im Zentrum sichtbar.

Wie es um den Leistungsträger tatsächlich steht, klärte Merlin Polzin nach dem Abpfiff auf. „Sambi hat im Abschlusstraining eine falsche Bewegung gemacht, da ist es ihm in den Rücken reingezogen, sodass er dann nicht spielfähig war“, erklärte der HSV-Coach auf der Pressekonferenz. Eine längere Zwangspause zeichnet sich demnach nicht ab.
HSV kann in Leipzig wohl auf Lokonga bauen
Im Gegenteil: Lokonga könnte bereits in den kommenden Tagen wieder auf dem Trainingsplatz stehen. „Ich gehe davon aus, dass das zu Wochenbeginn von uns gelöst wird“, zeigte sich Polzin zuversichtlich. Sein Ziel ist klar: Der Mittelfeldspieler soll möglichst schnell wieder zur Mannschaft stoßen und im nächsten Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig (Sonntag, 15.30 Uhr) zur Verfügung stehen.
Für den HSV ist das zumindest ein kleiner Lichtblick inmitten eines völlig verkorksten Saisonstarts samt null Punkten und 0:7 Toren. Gerade im Fall von Lokonga dürfte die schnelle Entwarnung bei vielen Fans für Erleichterung sorgen. So wurde der Achter in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und auch in seiner ersten HSV-Saison bewusst belastungsgesteuert.
Ebenfalls positiv: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge feierte Warmed Omari im Spielerersatztraining am Montag sein Comeback. Vor über vier Wochen zog sich der Innenverteidiger eine Schulterverletzung zu. Die HSV-Verantwortlichen hoffen jetzt, dass es für den Spieltagskader in Leipzig reicht. Eine Alternative für die gegen Mainz völlig desolat auftretende Abwehrreihe wäre in jedem Fall wichtig.










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