Uli Hoeneß blickt hochzufrieden auf die vergangene Wechselperiode des FC Bayern zurück. Der Ehrenpräsident hebt vor allem die Einnahmen aus dem Nachwuchsbereich hervor. Mehrere Talente vom Campus brachten dem Klub Millionen ein.
Im Gespräch mit dem kicker wählte der 74-Jährige große Worte und sprach von einem „Jahrhundertsommer“ für den Klub. Seine Einschätzung stützt sich auf sportliche wie wirtschaftliche Entscheidungen der vergangenen Monate.
Neu nach München kamen Nathaniel Brown und Ismael Saibari, außerdem nahm der Rekordmeister Bara Sapoko Ndiaye fest unter Vertrag. Zu den Abgängen zählten unter anderem Joao Palhinha, Alexander Nübel und Noel Aseko. Die Verkäufe besserten die Transferbilanz spürbar auf.
Einen erheblichen Anteil daran haben Spieler aus der eigenen Jugend. Für Jonathan Asp Jensen kassierte der FC Bayern sechs Millionen Euro, Wisdom Mike spülte fünf Millionen in die Kasse. Maurice Krattenmacher ging für drei Millionen Euro, wobei sich der Klub eine Rückkaufoption sicherte und so an seiner weiteren Entwicklung teilhaben kann.
Hoeneß sieht keine getrennten Abteilungen
Hoeneß stellte klar, dass der Campus in erster Linie weiterhin Talente für die Profimannschaft ausbilden soll. Die Erlöse aus den Verkäufen nannte er „einen schönen Nebeneffekt“. Ein Nachwuchsspieler kann dem Klub demnach auch dann Geld einbringen, wenn ihm der Sprung zu den Profis nicht gelingt.

Mit einer Trennung zwischen Nachwuchs und Profibereich kann der Ehrenpräsident allerdings wenig anfangen. Als man ihn darauf ansprach, dass die Jugendabteilung den Profis mittlerweile Millionen beschere, entgegnete er: „Es gibt nur eine Abteilung, den FC Bayern.“
Die zusätzlichen Einnahmen verschaffen dem Klub finanziellen Spielraum, denn neben künftigen Neuzugängen stehen auch teure Vertragsverlängerungen an. Michael Olise ist zwar noch bis 2029 gebunden, der FC Bayern will den Kontrakt mit dem Franzosen aber vorzeitig ausdehnen. Wie weit die Gespräche darüber fortgeschritten sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.










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