Vitaly Janelt dürfte in der Länderspielphase nun sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft feiern. Der Spieler des FC Brentford ist erstmals dabei, will gleich ein Zeichen setzen.
In einer Medienrunde sprach er nun über seine ersten Eindrücke vom DFB-Team. Und auch darüber, dass er im Vergleich zu vielen anderen Spielern erst recht spät in seiner Laufbahn nominiert wurde.
„Ich bin bei diesem Thema relativ entspannt. Natürlich wäre ich gern schon zu einem früheren Zeitpunkt mal dabei gewesen, hätte ich mir eine Chance erhofft. Aber ich habe in der Vergangenheit so oft darüber gesprochen, dass ich zuletzt keine Lust mehr hatte, darüber zu reden“, erklärte Janelt.
Janelt: Das kann ich dem DFB-Team geben
Es spielt dabei wohl auch eine Rolle, dass Janelt selbst nicht bei einem absoluten Topklub unterwegs ist. „Brentford ist nicht Chelsea, Manchester United oder Manchester City, das ist mir schon klar. Ich bin niemandem böse. Jeder Trainer hat seine eigene Idee.“ Gleichwohl weiß er, dass Klopps England-Kenntnisse aus dessen Zeit in Liverpool für ihn ein klarer Vorteil sind. „Wahrscheinlich ist das gut für mich.“

Seine eigenen Ambitionen formulierte Janelt auch sehr deutlich. „Ich denke, ich bin gut für ein Team, sehe mich als Teamspieler.“ Das bedeutet ganz konkret: „Ich mache Drecksarbeit für die Jungs vor mir.“ Und: „Ich versuche, ein Bindeglied zwischen den jüngeren und den älteren Spielern zu sein. Das ist eine Stärke von mir.“
Eine Stärke, die er jetzt auch unter Beweis stellen kann und will.









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