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Absage an El Mala: Beste BVB-Entscheidung des Sommers?
BVBWLDBVBWLD·VonJule Stolpe

Absage an El Mala: Beste BVB-Entscheidung des Sommers?

Die Transferposse rund um Said El Malas Wechsel sorgte im Sommer für Aufsehen. Am Ende holte der BVB ihn nicht. Dafür gibt es jetzt Lob.

Täglich gab es neue Entwicklungen rund um die Verhandlungen zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Am Ende ist man sich wohl nicht einig über eine Ablösesumme geworden. In Dortmund sei man dem Vernehmen nach nicht bereit gewesen, die rund 50 Millionen Euro zu bezahlen, die der Effzeh gefordert hatte. Und dafür gibt es nun Lob von gleich zwei Seiten.

Statt El Mala: Transfers mit mehr BVB-DNA

Sven Mislintat, einst Kaderplaner und Chefscout in Dortmund, betonte, dass der neue Sportdirektor Ole Book damit genau die richtige Entscheidung getroffen habe. Said El Mala sei offenbar die erste Wahl gewesen, aber eben nicht zu jedem Preis. „Und das zeichnet dann einen Topkaderplaner und Sportdirektor aus, seine Pläne B zu kennen, und es war smart, das Geld zu splitten“, wird er bei Spox zitiert. Statt El Mala holte der BVB im Sommer Giannis Konstantelias und Joey Veerman, nachdem die Verhandlungen gescheitert waren.

Und das sei laut Mislintat auch insgesamt die „smartere“ Richtung gewesen. Ole Book habe damit das gemacht, was Dortmund in der Vergangenheit stark gemacht habe: junge, entwicklungsfähige statt erfahrene Spieler zu holen. Der BVB bediene sich somit auf etwas unscheinbareren Märkten mit einer hohen Qualität. „Und dann siehst du das direkt beim ersten Kontakt von Karetsas, dass das etwas Besonderes ist. Die Jungs wie Karetsas können wieder etwas anzünden“, so Mislintat weiter. Genau das brauche der BVB.

Mislintat: Book-Verpflichtung ein „Top-Invest“

Ole Book
IMAGO

Er bezeichnete auch die Verpflichtung von Book als Nachfolger von Sebastian Kehl als ein „Top-Invest“. Es sei mutig gewesen, jemanden zu holen, der vorher nur in Zweitliga-Gefilden gefischt hat. Damit belohne der BVB einen klaren Leistungs-Lebenslauf – für den Ex-Kaderplaner genau das richtige Vorgehen. Book habe bei seinen Transfers Mut und Auge bewiesen und in seiner Zeit in Elversberg stets eine klare Vision mit den Kadern gehabt.

Zuspruch für das Vorgehen rund um El Mala gab es übrigens auch von Ex-Profi Stefan Effenberg. Dass es beim BVB aktuell so aussieht, wie es aussieht (makelloser Saisonstart und Tabellenspitze), habe auch etwas mit dem geplatzten Transfer zu tun: „Dass der Verein bei 50 Millionen die Reißleine gezogen hat und sich anders orientiert hat. Das muss man erst mal machen. Großes Lob an den BVB.“ Nicht alle waren im Sommer glücklich darüber gewesen, dass El Mala nicht wechselte, sondern bei Köln blieb. 

Quelle: BVBWLDZum Original

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