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Die Leihe läuft zu gut! Beim BVB deutet sich ein Abschied an
BVBWLDBVBWLD·VonJule Stolpe

Die Leihe läuft zu gut! Beim BVB deutet sich ein Abschied an

Seit seinem Wechsel zum BVB spielte er keine Minute. Wegen starker Leistungen bei seiner Leihstation könnte ein Star Dortmund bald verlassen.

Diant Ramaj steht bei Borussia Dortmund nunmehr seit rund eineinhalb Jahren unter Vertrag. Seitdem wartet er jedoch auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz. Im Kasten der Schwarzgelben ist Gregor Kobel gesetzt, und einen echten Konkurrenzkampf hat es scheinbar nie gegeben. Weil Ramaj aber kein typischer Ersatztorwart ist und Spielzeit forderte, war er seit seinem Wechsel bereits dreimal verliehen: Das erste Mal in der Rückrunde der Saison 2024/25 an den FC Kopenhagen. Der gebürtige Stuttgarter gewann damals direkt das Double, Kopenhagen wurde Meister und Pokalsieger.

Steht Kopenhagen ihm besser als der BVB?

Anschließend ging es für eine Spielzeit nach Heidenheim. Wie wir wissen, konnte auch Ramaj den Abstieg in die 2. Bundesliga nicht verhindern. Es folgte der Abschied aus Heidenheim und er kehrte erneut per Leihe nach Dänemark zurück. Nach einer Spielzeit im Abstiegskampf läuft es bei den Hauptstädtern mittlerweile wieder, und Ramaj ist mittendrin.

Diant Ramaj Kopenhagen
IMAGO

Dortmunds Leihgabe stand in fünf Spielen auf dem Feld, feierte fünf Siege und behielt viermal eine weiße Weste. Der 25-jährige Keeper hat also einen großen Teil dazu beigetragen, dass Kopenhagen in dieser Saison wieder ganz oben mitmischt.

Abgang im Sommer wird wahrscheinlicher

Aufgrund dieser starken Leistungen und seines besten Fußballeralters ist ein Verbleib des Torwarts bei Borussia Dortmund mehr als fraglich. Darüber berichtet der Westen. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2029, allerdings soll der dänische Klub eine Kaufoption besitzen. Falls sich Ramaj also nicht dazu entscheidet, den Konkurrenzkampf mit Gregor Kobel im Sommer noch einmal anzunehmen und sich keine Chancen auf die Nummer eins beim BVB ausrechnet, ist ein Abschied ziemlich wahrscheinlich.

Kopenhagen müsste Ruhr24 zufolge rund 5 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch legen. Das dürfte in etwa der Summe entsprechen, die der BVB einst an Ajax Amsterdam überwies, um sich die Dienste des Keepers zu sichern.

Quelle: BVBWLDZum Original

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