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„Kann sich nicht herausreden“: Klopp nimmt Bayern-Star Pavlovic in die Pflicht
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

„Kann sich nicht herausreden“: Klopp nimmt Bayern-Star Pavlovic in die Pflicht

Aleksandar Pavlovic bekommt bei der deutschen Nationalmannschaft direkt die nächste große Chance. Nach seinem starken Auftritt beim 2:0 gegen Serbien wird der Mittelfeldspieler des FC Bayern auch am Sonntagabend im Nations-League-Spiel gegen Griechenland von Beginn an auflaufen.

Bundestrainer Jürgen Klopp bestätigte den Startelf-Einsatz des 22-Jährigen bereits auf der Pressekonferenz vor der Partie in Thessaloniki. Bei seiner restlichen Aufstellung wollte sich der 59-Jährige dagegen noch nicht in die Karten schauen lassen.

Für Pavlovic ist die erneute Nominierung ein weiteres Zeichen dafür, dass er sich während der aktuellen Länderspielphase nachhaltig empfehlen konnte. Gegen Serbien überzeugte er gemeinsam mit Bayern-Kollege Tom Bischof im zentralen Mittelfeld.

Klopp scherzt über Pavlovic

Dass Pavlovic auch gegen Griechenland gesetzt ist, verkündete Klopp mit einem Lachen. „Ich habe ihm kurz vor der Pressekonferenz gesagt, dass er sich nicht aus der Mannschaft herausreden kann“, erklärte der Bundestrainer.

Bei den übrigen Personalentscheidungen hielt sich Klopp dagegen bedeckt. Auf die Frage nach seiner kompletten Startelf antwortete er lediglich: „Da müsst ihr euch wirklich bis morgen gedulden.“

Damit steht bislang vor allem fest, dass Pavlovic erneut eine zentrale Rolle einnehmen soll. Der Bayern-Profi hatte beim Sieg gegen Serbien einen starken Eindruck hinterlassen. Klopp schwärmte anschließend von dessen Präsenz und betonte, Pavlovic sei praktisch auf dem gesamten Spielfeld zu finden gewesen.

Der 22-Jährige selbst hatte zuletzt ebenfalls deutlich gemacht, welchen Anspruch er im DFB-Team verfolgt. „Letztlich entscheidet der Trainer, welche Rolle ich habe, aber ich möchte einfach meine Qualitäten in die Mannschaft einbringen, wenn ich spiele – das Spiel kontrollieren, wenn ich den Ball habe, pressen, wenn wir den Ball nicht haben, in Zweikämpfe gehen, der Mannschaft defensiv und offensiv helfen.“

Pavlovic kann sich weiter für höhere Aufgaben empfehlen

Aleksandar Pavlovic
Foto: IMAGO

Gerade im Hinblick auf den Konkurrenzkampf im deutschen Mittelfeld ist der zweite Startelf-Einsatz in Folge interessant. Joshua Kimmich und Felix Nmecha gehören nicht zum zweiten DFB-Kader, wodurch sich für Pavlovic und Bischof die Möglichkeit eröffnet hat, verstärkt auf sich aufmerksam zu machen.

Gegen Serbien nutzten beide Bayern-Profis diese Chance. Pavlovic überzeugte als spielstarker und gleichzeitig aggressiver Mittelfeldspieler, während Bischof mit seinem ersten Länderspieltor zusätzlich für Aufsehen sorgte.

Klopp hatte anschließend allerdings deutlich gemacht, dass er daraus keine Grundsatzdebatte um Kimmich entstehen lassen möchte. Dennoch wächst mit jedem überzeugenden Auftritt der Konkurrenzdruck im Zentrum.

Für Pavlovic bietet sich gegen Griechenland nun die nächste Gelegenheit. Nach seiner eigenen Ansage, das Spiel kontrollieren zu wollen, darf er genau das von Beginn an versuchen. Das Vertrauen seines Bundestrainers besitzt er jedenfalls.

Quelle: FCBinsideZum Original

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