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Kaum beim BVB, schon wieder weg? Brisante Nwaneri-Klausel enthüllt
BVBWLDBVBWLD·VonChris Braun

Kaum beim BVB, schon wieder weg? Brisante Nwaneri-Klausel enthüllt

Nach dem Transfer von Ethan Nwaneri sorgt eine brisante Klausel beim BVB für Aufsehen. Schon im Winter könnte Borussia Dortmund das Offensivtalent wieder verlieren.

Borussia Dortmund hat kurz vor dem Ende der Transferperiode noch einmal auf den langfristigen Ausfall von Giannis Konstantelias reagiert und Ethan Nwaneri vom FC Arsenal verpflichtet. Der 19-Jährige soll die Dortmunder Offensive verstärken und bleibt zunächst auf Leihbasis beim BVB. Nun sorgt allerdings ein Detail des Deals für Aufsehen.

Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, haben sich die Verantwortlichen des FC Arsenal eine Rückholklausel für den Winter gesichert. Demnach könnten die Londoner ihr Eigengewächs bereits im Januar wieder nach England beordern. Nwaneris ursprünglich für ein Jahr angesetztes Gastspiel in Dortmund könnte somit deutlich früher enden.

Die Vereinbarung zwischen beiden Klubs soll ansonsten eine klassische Leihe sein. Eine Kaufoption für den BVB gibt es dem Bericht zufolge nicht. Rund fünf Millionen Euro soll das Gesamtpaket die Dortmunder kosten. Unter welchen konkreten Voraussetzungen Arsenal von der Rückholklausel Gebrauch machen kann, ist bislang nicht bekannt. Denkbar wäre beispielsweise, dass die Gunners reagieren, falls sie mit den Einsatzzeiten ihres Talents nicht zufrieden sind.

Nwaneri-Klausel weckt böse Erinnerungen beim BVB

Trotz dieses Risikos zeigte sich BVB-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem Transfer zufrieden. „Mit der Leihe von Ethan ist es uns gelungen, einen sehr talentierten und technisch enorm versierten Mittelfeldspieler für uns zu gewinnen“, erklärte der 50-Jährige. Aufgrund der Verletzung von Konstantelias habe Dortmund kurzfristig reagieren müssen. „Für uns war Ethans Verpflichtung die sportlich nun bestmögliche Lösung“, betonte Ricken.

Ethan Nwaneri
Foto: IMAGO

Besonders pikant ist die Klausel aufgrund der Dortmunder Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit. Bereits bei Aaron Anselmino hatte sich der BVB auf ein ähnliches Modell eingelassen. Der Innenverteidiger war vom FC Chelsea ausgeliehen worden und überzeugte in Dortmund, ehe die Londoner im vergangenen Winter ihre Rückholoption nutzten. Anselmino musste den BVB deshalb ein halbes Jahr früher als ursprünglich vorgesehen verlassen.

Bei Nwaneri hoffen die Schwarz-Gelben nun auf einen anderen Verlauf. Das Arsenal-Talent gilt schließlich als außergewöhnliche Zukunftshoffnung: Mit gerade einmal 15 Jahren und 181 Tagen feierte er sein Premier-League-Debüt und wurde damit zum jüngsten Spieler in der Geschichte des Wettbewerbs.

Quelle: BVBWLDZum Original

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