„Sie verteidigen aggressiv. Es sind enge Spiele. Das wird am Samstag sicherlich auch so sein.“ Niko Kovac (54) weiß, was seinen BVB in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim erwartet (5. September, 15:30 Uhr).
„Es wird darum gehen, wer das kleine Extra mehr durchdrücken kann als der Gegner“, sagt der Chef-Trainer von Borussia Dortmund laut Ruhr24 am Donnerstag auf der Pressekonferenz und fügt hinzu: „Ich hoffe, dass wir das sein werden.“
In der vergangenen Saison kassierten die Schwarz-Gelben in Hoffenheim einen späten Wirkungstreffer. Andrej Kramaric (35) verwandelte in der achten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß zum 2:1-Sieg. Im heimischen Signal Iduna Park setzte sich der BVB jedoch souverän mit 2:0 durch.
Mit eben diesem Resultat sind die Westfalen gegen den Hamburger SV in die neue Spielzeit gestartet. Unter der Woche folgte der deutliche 5:0-Erfolg beim Hamburger Oberligisten HEBC. In der Pokalpartie überraschte Kovac mit einer Viererkette. Rückschlüsse auf die kommenden Aufgaben lässt diese Defensivformation allerdings nicht zu.
„Das haben wir gut gemacht“, meint der BVB-Coach, „aber wollen es auch nicht überbewerten.“ Denn: „Es war ein Fünftligist.“ Dennoch habe es die Mannschaft „aber sehr gut gemacht, konzentriert“. Einmotten werde er die Viererkette keineswegs. „Wir werden es uns offenhalten. Zu gegebener Zeit werden wir es rausholen“, kündigt der gebürtige Berliner an.
Wer ersetzt Ryerson?
Auf der rechten Abwehrseite ist Julian Ryerson gesetzt. Doch einen Backup hat der 28 Jahre alte Norweger nicht. Als Alternativen empfiehlt Kovac Maximilian Beier (23) und Daniel Svensson (24). „Sollte es zu einem Ausfall kommen, habe ich schon ein, zwei Ideen im Kopf“, sagt Kovac, ohne aber ins Detail zu gehen.

Einer, der der Dortmunder Abwehr guttun würde, ist zweifelsohne Nico Schlotterbeck. Nach seinem Innenbandanriss im Sprunggelenk, den er sich bei der Fußball-WM zugezogen hat, fehlt der 26-Jährige. Doch das Comeback ist in Sichtweite. Der Innenverteidiger absolviere „die Übungen auf dem Platz“, berichtet Kovac, aber „natürlich noch isoliert“.
„Natürlich wollen wir ihn so schnell wie möglich wieder dabei haben“, teilt der Dortmunder Trainer mit. „Ich hoffe, dass er in den nächsten zwei Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren kann“, setzt Kovac auf eine baldige Rückkehr des Abwehr-Chefs.










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