Jamal Musiala ist zurück – und soll möglichst schnell auch wieder vollständige sportliche Normalität erleben. Der Bayern-Star verbringt deshalb die komplette aktuelle Länderspielphase bei der deutschen Nationalmannschaft. Nun hat sich Jürgen Klopp zum Zustand des 23-Jährigen geäußert.
Musiala hatte während der Saisonvorbereitung mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Nach zwei Vorfällen wurden bei ihm sogenannte Absencen infolge einer neurologischen Dysfunktion diagnostiziert. Anschließend wurde seine Medikation angepasst. Zuletzt gab es positive Nachrichten: Die Anpassung zeigt offenbar die gewünschte Wirkung.
Auch sportlich machte Musiala zuletzt große Schritte. Beim 7:0 gegen Union Berlin absolvierte er erstmals in dieser Saison wieder die kompletten 90 Minuten, erzielte das 1:0 und bereitete einen weiteren Treffer vor.
Klopp: „Es ist alles geregelt, alles gemacht“
Vor dem Nations-League-Duell mit den Niederlanden am Donnerstagabend wurde Klopp auf Musialas gesundheitliche Situation angesprochen. Der Bundestrainer machte deutlich, dass das Thema im DFB-Alltag derzeit keine besondere Rolle spielen soll.
„Ich denke da gar nicht drüber nach. Wir haben alle Ärzte hier dabei. Es gibt keinen Grund, mit Jamal darüber zu sprechen. Es ist alles geregelt, alles gemacht. Was wir jetzt brauchen, ist Normalität. Was der Junge braucht, ist Normalität. Und die haben wir, er trainiert ganz normal, wir mussten uns nicht einmal Gedanken darüber machen“, erklärte Klopp.
Musiala wird auch beim DFB weiterhin medizinisch begleitet. Gleichzeitig soll der Offensivspieler im Trainingsbetrieb wie seine Mannschaftskollegen behandelt werden. Genau das hatte sich Musiala zuletzt auch beim FC Bayern gewünscht.
„Er trainiert gut, er trainiert mit großer Lust“

Klopp zeigte sich zudem mit Musialas Auftreten auf dem Trainingsplatz zufrieden. Der 59-Jährige sieht beim Bayern-Star derzeit keinerlei Auffälligkeiten.
„Er trainiert gut, er trainiert mit großer Lust, logischerweise, weil er auch ein Weilchen gefehlt hat. Und, ja. Es ist eigentlich alles, auch bei ihm, so, wie es sein soll im Moment.“
Musiala nimmt in Klopps ungewöhnlicher Planung für die vier Nations-League-Partien eine besondere Rolle ein. Während der XXL-Kader nach den ersten beiden Begegnungen teilweise ausgetauscht wird, soll der Münchner ebenso wie Serge Gnabry über den gesamten Zeitraum beim DFB bleiben.
Dahinter steckt vor allem der Wunsch, Musiala weiteren Trainings- und Spielrhythmus zu ermöglichen. Beim FC Bayern wäre während der Länderspielphase aufgrund der zahlreichen Abstellungen ohnehin nur eingeschränkt reguläres Mannschaftstraining möglich.
Für Musiala geht es damit Schritt für Schritt weiter zurück in den normalen Fußballalltag. Klopps Aussagen vor dem Holland-Spiel liefern dabei das nächste positive Signal: Der Bundestrainer sieht aktuell keinen Anlass für eine Sonderbehandlung – sondern vor allem einen Spieler, der wieder mit großer Freude auf dem Platz steht.










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