Vincent Kompany sammelt die nächste besondere Auszeichnung. Erst kürzlich wurde der Bayern-Coach zu Deutschlands Trainer des Jahres gewählt, nun landet der Belgier auch bei einer Analyse zur öffentlichen Wahrnehmung der Bundesliga-Trainer ganz vorne. Mehr als 8,3 Millionen deutschsprachige Beiträge flossen in die Untersuchung ein.
Sportlich hat Kompany den FC Bayern wieder auf Kurs gebracht. Doch offenbar kommt der 40-Jährige auch abseits des Platzes ausgesprochen gut an.
Das geht aus einer IMWF-Studie hervor, die in Zusammenarbeit mit FCBinside durchgeführt wurde. Untersucht wurde, wie die Trainer der Bundesliga in Online-Medien und sozialen Netzwerken wahrgenommen werden.
Die Datengrundlage ist umfangreich: Für den Zeitraum von Juni 2025 bis Mai 2026 wurden mehr als 8,3 Millionen deutschsprachige digitale Beiträge und Fragmente über die 18 Bundesligisten analysiert. In mehr als 400.000 davon wurden auch die jeweiligen Trainer thematisiert.
Kompany gewinnt das Gesamtranking
Für die Untersuchung wurde dabei nicht ausschließlich berücksichtigt, wie häufig ein Trainer genannt wurde. Neben der quantitativen Sichtbarkeit floss auch die Qualität beziehungsweise Tonalität der Berichterstattung in die Bewertung ein. Zusätzlich wurde untersucht, welchen Einfluss die Wahrnehmung des Trainers auf die Reputation seines Vereins hat.
Bei der reinen Sichtbarkeit lagen die Trainer von Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund mit Niko Kovac sowie der FC Bayern mit Kompany an der Spitze.
Noch besser schnitt der Belgier bei der qualitativen Betrachtung ab. Hier belegte Kompany den ersten Platz. Dahinter folgten Hoffenheim-Coach Christian Ilzer und Freiburg-Trainer Julian Schuster.
Beim sogenannten Impact, also der Frage, wie stark die Trainer auf die Reputation ihres jeweiligen Vereins abfärben, lagen dagegen die Coaches des FC Augsburg, von Union Berlin und Werder Bremen vorne.
Entscheidend ist jedoch die Gesamtreputation, in der die verschiedenen Faktoren zusammengeführt werden. Und dort landet Kompany auf Platz eins. Hinter dem Bayern-Coach folgen die Trainer des FC Augsburg sowie Dortmunds Niko Kovac.
Mehr als 430 Millionen Quellen berücksichtigt
Die Ergebnisse basieren laut IMWF auf einer KI-gestützten Auswertung. Berücksichtigt wurden Online-Medien, Nachrichtenseiten, Facebook, X, Foren, Blogs und Communities. Insgesamt umfasste die Datenbasis mehr als 430 Millionen potenzielle Quellen.
Dabei wurden ausschließlich deutschsprachige Inhalte analysiert und anschließend hinsichtlich ihrer Tonalität als positiv, neutral oder negativ eingeordnet. Diese Bewertung floss wiederum in die Berechnung der Reputation ein.
Für Kompany ist das Ergebnis die nächste Bestätigung seiner bisherigen Arbeit beim deutschen Rekordmeister. Erst kürzlich wurde er bei der traditionellen Wahl der Sportjournalisten zum Trainer des Jahres gekürt.
Nun zeigt die IMWF-Analyse, dass der Belgier nicht nur aufgrund seiner sportlichen Erfolge überzeugt. Auch bei der öffentlichen Wahrnehmung setzt sich Kompany im Vergleich mit seinen Bundesliga-Kollegen an die Spitze.










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