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Kompany-Drama: Ex-Bundeskanzlerin Merkel meldet sich plötzlich zu Wort
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

Kompany-Drama: Ex-Bundeskanzlerin Merkel meldet sich plötzlich zu Wort

Angela Merkel spricht über Vincent Kompanys gesundheitliche Pause. Die frühere Kanzlerin zieht dabei sogar eine persönliche Parallele.

Angela Merkel hat sich zu Vincent Kompanys gesundheitlicher Zwangspause geäußert und dem Trainer des FC Bayern eine schnelle Genesung gewünscht. Im Gespräch mit Johannes B. Kerner für das MagentaTV-Format „Bestbesetzung“ sprach die frühere Bundeskanzlerin ausführlich über Kompany – und zog dabei eine bemerkenswerte Parallele zu einer eigenen Erfahrung.

„Erstmal hat es mir unheimlich leidgetan. Ich wünsche ihm natürlich die schnellste Besserung. Aber auch ein Umfeld, wo er sich wirklich Zeit nehmen kann“, sagte Merkel. Sie betonte zudem ihre hohe Wertschätzung für den Bayern-Coach: „Ich schätze die Arbeit von Vincent Kompany unglaublich. Auch seine klare Haltung, was Diskriminierung und vieles anbelangt. Ich kann mir vorstellen, wenn ich Fußballspieler oder -spielerin wäre, so eine Art Trainer möchte man gerne haben.“

Kompany war am vergangenen Freitag auf dem Trainingsgelände des FC Bayern zusammengebrochen, nachdem er beim Training der Amateure zugeschaut hatte. Inzwischen konnte der 40-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Als Diagnose wurde eine Hirnhautreizung bekannt. Die Spiele gegen Freiburg und Magdeburg verpasste der Belgier bereits, seine Rückkehr auf die Trainerbank ist weiterhin offen.

Merkel zieht Parallele zu eigener Erfahrung

Besonders persönlich wurde Merkel, als sie über die körperlichen Warnsignale sprach, die Kompany letztlich zu einer Pause gezwungen hatten. „Ich sag es mal so: Freiwillig ist Vincent Kompany ja nun nicht zu Hause geblieben. Es musste erst einmal ein Ereignis eintreten, wo dann der Körper gesagt hat: Stopp!“

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Anschließend erinnerte die 72-Jährige an eine Situation aus ihrer eigenen Zeit als Bundeskanzlerin. 2019 war Merkel bei mehreren öffentlichen Terminen mit sichtbaren Zitteranfällen aufgefallen. „So ist es ja auch bei mir gewesen. Als ich damals 2019 gezittert habe, bei militärischen Ehren, wo sich auch so Spannung entladen hat, wahrscheinlich durch den Tod meiner Mutter oder auch die Tatsache, dass ich wusste, ich werde aufhören, da setzt der Körper dann einfach Zeichen und das ist ja menschlich etwas sehr, sehr Gutes“, erklärte Merkel.

Bis Kompany wieder vollständig belastbar ist, wird das Trainerteam um Aaron Danks seine Aufgaben bei den Bayern übernehmen. Wann der Belgier an die Seitenlinie zurückkehrt, hängt davon ab, wie seine weitere Genesung verläuft.

Quelle: FCBinsideZum Original

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