Schalke hatte im Sommer zahlreiche Spieler im Visier. Doch wie schlagen sich Lindström, Amoura und Co. bei ihren neuen Klubs?
15 Transfers tätigte Schalke im Sommer. Sportvorstand Frank Baumann und Transferdirektor Max Lüftl beschäftigten sich aber mit zahlreichen weiteren Kandidaten, wie die BILD kürzlich enthüllte. Doch was wurde eigentlich aus den Spielern, die ebenfalls fast auf Schalke landeten?
Immer wieder wurden Namen wie Jesper Lindström, Igor Julio oder Facundo Buonanotte ins Spiel gebracht. Am Ende kam jedoch keiner der Transfers zustande.
Jesper Lindström reiste Anfang August sogar nach Gelsenkirchen. Die Verhandlungen mit der SSC Neapel scheiterten jedoch an den Transfermodalitäten: Schalke wollte den Dänen ausleihen und eine Kaufoption vereinbaren, Napoli bestand auf einer Kaufpflicht. Mittlerweile spielt Lindström für RB Salzburg, kommt dort aber kaum zum Zug. Vor seinem Startelfdebüt am vergangenen Wochenende hatte er lediglich 66 Minuten in Pflichtspielen gesammelt. Auch gegen den Grazer AK blieb er ohne Torbeteiligung.
Auch Mustafa Hekimoğlu dürfte Schalke bislang kaum hinterhertrauern. Der 19-Jährige blieb bei Besiktas und kam in 14 Pflichtspielen lediglich auf zwei Kurzeinsätze mit insgesamt sieben Minuten. Badredine Bouanani wechselte dagegen auf Leihbasis zu Glasgow. Der 15-Millionen-Mann des VfB Stuttgart stand bei fünf möglichen Einsätzen nur einmal in der Startelf und wartet noch auf seine erste Torbeteiligung.
Besonders interessant war die Personalie Karl Etta Eyong. Schalke soll eine Leihe mit Kaufoption über sieben Millionen Euro plus Boni und Weiterverkaufsbeteiligung angeboten haben. Der Stürmer startete bei Levante mit einer Vorlage in den ersten drei Spielen, verletzte sich anschließend aber am Oberschenkel und verpasste die vergangenen vier Partien.
Zwei S04-Kandidaten liefern nun bei der Bundesliga-Konkurrenz
Anthony Musaba wechselte zu Norwich City und kommt dort bislang auf fünf Startelfeinsätze sowie fünf Einwechslungen. Ein Tor und eine Vorlage stehen für ihn zu Buche. Allerdings steckt Norwich nach vier Niederlagen in Folge in einer sportlichen Krise.
Mohamed Amoura macht bei OGC Nizza bislang den besten Eindruck. Der Algerier stand in drei von vier möglichen Spielen in der Startelf und erzielte gegen Lille den entscheidenden Treffer zum 2:1. Auch bei ihm ist trotzdem noch Luft nach oben.
Felix Uduokhai und Calvin Brackelmann haben sich dagegen bei Union Berlin beziehungsweise Augsburg ordentlich eingefunden. Brackelmann leitete zuletzt einen Treffer gegen den FC Bayern ein, Uduokhai feierte mit Union gegen Elversberg den ersten Saisonsieg.

Bei den meisten Fast-Transfers gibt es also bislang wenig Grund für Schalke, sich zu ärgern. Insgesamt scheinen Baumann und Lüftl mit ihrer Auswahl nicht schlecht gefahren zu sein.









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