Aktuell läuft Felix Nmecha seiner Form ein wenig hinterher. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund lässt den unbändigen Offensivdrang und die Übersicht vermissen, die ihn zuvor auszeichneten. Dennoch steht er weiterhin unter Beobachtung von Europas Fußballelite.
Viele Experten sahen Nmecha bereits auf dem Weg zu einem Weltklassespieler. Davon ist aktuell auf dem Platz kaum noch etwas zu sehen. Von seiner einstigen Zweikampfstärke und Torgefahr ist er meilenweit entfernt. Seine Saisonbilanz fällt mit zwei Treffern in 13 Pflichtpartien entsprechend mau aus. Beide Tore fielen zudem in einer einzigen Partie, und zwar beim 3:0 gegen den SC Paderborn Mitte September. Dort netzte er allerdings wunderschön per Fallrückzieher ein.
Die Vorstellung beim 1:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt war sinnbildlich für die aktuelle Verfassung des 26-Jährigen. Dort leitete er mit einem Patzer gegen Younes Ebnoutalib (23) fast ein Gegentor ein. Ohne Fortune und jegliche Ausstrahlung trat Nmecha auf, dazu fehlerhaft in den Schlüsselduellen. In dieser Verfassung ist er momentan keine große Hilfe für das Dortmunder Mittelfeld.
Nichtsdestotrotz besteht weiterhin großes Interesse aus dem Ausland. Jede Formkrise findet schließlich einmal ein Ende. Und was Nmecha kann, hat er mehr als nur einmal auf dem Platz unter Beweis gestellt. Vor allem Manchester United und der FC Liverpool haben den einstigen englischen Juniorennationalspieler auf der Liste.
Teures Goodbye im Sommer?
Doch allzu schnell dürfte der frühere Jung-Profi von Manchester City nicht auf die Insel zurückkehren. Wie es bei TEAMtalk heißt, sei ein Verkauf Nmechas schon im kommenden Januar höchst unwahrscheinlich – der anhaltenden Beobachtungen aus der Premier League zum Trotz.
In der Vergangenheit signalisierten auch der FC Chelsea und die AS Rom zeitweise Interesse. Während Newcastle United lange Zeit eine Einigung anstrebte, letztlich aber dann doch von einer Verpflichtung Abstand nahm. Unabhängig davon sitzt Borussia Dortmund am längeren Hebel. Schließlich hat der 26-Jährige erst Anfang dieses Jahres ein neues Arbeitspapier bis 2030 unterschrieben. Zudem ließen die BVB-Verantwortlichen wiederholt durchblicken, dass der Mittelfeldspieler in den langfristigen Planungen des Klubs weiterhin eine tragende Rolle einnimmt.

Bei einer Verpflichtung schon im nächsten Winter müsste sich jeder Klub auf harte Verhandlungen einstellen. Eine 80-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel, so sie denn tatsächlich existiert, wäre erst am Ende dieser Spielzeit gültig. Wer den BVB vorab überzeugen will, muss rund 100 Millionen Euro auf den Tisch legen – ein Betrag, der ziemlich abschreckend wirkt.
Intern soll in Dortmund ein Verkauf Nmechas im Winter ohnehin vom Tisch sein. Der Verlust des Leistungsträgers würde wohl die Saisonziele gefährden. Zumal hochkarätiger Ersatz im Januar kaum verfügbar ist.












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