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Mission „Finale Dahoam“: Bayern plant offenbar Transfer-Kehrtwende
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Mission „Finale Dahoam“: Bayern plant offenbar Transfer-Kehrtwende

Der FC Bayern bekommt 2028 die nächste Chance auf den ganz großen Triumph im eigenen Stadion. Nachdem das Champions-League-Finale bereits 2012 und 2025 in München ausgetragen wurde, hat die UEFA die Allianz Arena auch für das Endspiel der Saison 2027/28 ausgewählt. Beim Rekordmeister könnte diese Entscheidung schon deutlich früher Auswirkungen haben.

Nach Informationen der BILD soll die Vergabe „mit Sicherheit auch Auswirkungen auf die Transferpolitik haben“. Das Ziel ist klar: Wenn Europas wichtigstes Klubspiel erneut in München stattfindet, möchte der FC Bayern nicht nur Gastgeber sein, sondern selbst um den Henkelpott kämpfen.

Die Erinnerungen an die bisherigen Endspiele in der Allianz Arena sind aus Bayern-Sicht schmerzhaft. 2012 verlor der Rekordmeister das legendäre „Finale Dahoam“ gegen den FC Chelsea im Elfmeterschießen. 2025 scheiterte Bayern bereits im Viertelfinale an Inter Mailand und verpasste damit die Chance auf ein weiteres Heimfinale.

Olise und Kane werden noch wichtiger

Die Personalplanung für die kommenden Jahre dürfte deshalb eine besondere Bedeutung bekommen. Im Mittelpunkt steht unter anderem Michael Olise. Der Vertrag des Franzosen läuft bis 2029. Einen seiner wichtigsten Spieler ein Jahr vor Vertragsende abzugeben, während wenige Monate später das Champions-League-Finale in München wartet, dürfte kaum dem sportlichen Plan der Bayern entsprechen.

Ohnehin möchte der Rekordmeister langfristig mit Olise zusammenarbeiten. Eine Vertragsverlängerung würde nicht nur Planungssicherheit schaffen, sondern gleichzeitig ein wichtiges Signal mit Blick auf 2028 senden.

Ähnlich spannend ist die Situation bei Harry Kane. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft 2027 aus, Gespräche über eine Verlängerung laufen bereits. Der Engländer hat mehrfach deutlich gemacht, wie groß sein Wunsch nach dem Champions-League-Titel ist.

Dem Bericht zufolge plant Bayern bei einer Verlängerung bis 2029, während Kane sich eine längere Laufzeit bis 2030 vorstellen kann. Klar ist: Sollte der Torjäger tatsächlich über 2027 hinaus bleiben, wäre das Heimfinale 2028 ein zusätzliches sportliches Ziel.

Wird Wirtz wieder zum Thema?

Florian Wirtz
Foto: Getty Images

Und dann ist da noch Florian Wirtz. Der deutsche Nationalspieler war bereits vor seinem Wechsel zum FC Liverpool ein großes Transferziel der Münchner. Aktuell wird sein Name aufgrund seiner schwierigen sportlichen Situation in England wieder verstärkt mit Bayern in Verbindung gebracht.

Ob daraus tatsächlich ein neuer Transfer-Vorstoß entsteht, ist offen. Ein Wirtz-Deal würde in jedem Fall eine enorme Investition erfordern. Liverpool zahlte 2025 rund 125 Millionen Euro für den Spielmacher und dürfte ihn kaum günstig ziehen lassen.

Die Vergabe des Endspiels könnte Bayerns Überlegungen für den Sommer 2027 dennoch beeinflussen. Die BILD erwartet jedenfalls Auswirkungen auf die Transferpolitik.

Von einem finanziellen „All-in“ kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch keine Rede sein. Dass die Bayern vor der Saison 2027/28 einen besonders schlagkräftigen Kader zusammenstellen wollen, erscheint angesichts des großen Ziels jedoch nachvollziehbar. Das dritte „Finale Dahoam“ soll aus Münchner Sicht endlich ein anderes Ende nehmen.

Quelle: FCBinsideZum Original

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