Der ehemalige Trainer von Manchester City, Pep Guardiola, wird voraussichtlich nächste Woche beim Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain anwesend sein. Dies wäre sein erster Auftritt im Etihad-Stadion seit seinem Weggang im vergangenen Sommer.
Sein Besuch fällt in eine turbulente Phase für den Verein, der nach einer langwierigen Untersuchung wegen mehrfacher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League für schuldig befunden wurde. Eine Entscheidung, gegen die City Berufung eingelegt hat. Der Verein weist alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.
Dennoch drohen ManCity harte Strafen, weil auch Teile der Berufung ganz offensichtlich auf wackeligen Beinen stehen.
Guardiola hält trotz Krise zu ManCity
Guardiola, der den Verein während seines erfolgreichen zehnjährigen Amtszeit zu sechs Premier-League-Titeln und einem Champions-League-Sieg geführt hatte, stellte sich nach der Entscheidung öffentlich hinter den Vorstand und die Fans von City und erklärte, er stehe weiterhin voll und ganz hinter der Mannschaft.

Es wird erwartet, dass er am 14. Oktober dabei sein wird, wenn die Mannschaft von Enzo Maresca gegen Paris Saint-Germain antritt – kurz nachdem City seine Saison in der heimischen Liga mit einem Auswärtsspiel bei Liverpool wieder aufgenommen hat. Die lange Länderspielphase ist nun vorüber und das Tagesgeschäft geht wieder los.
Dem Verein wird vorgeworfen, zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18 gegen Finanzvorschriften verstoßen zu haben. Eine unabhängige Kommission kam zu dem Schluss, dass mehr als 830 Millionen Pfund an Eigentümermitteln verwendet wurden, um die Einnahmen künstlich aufzublähen und es dem Verein durch eine Reihe von „Scheingeschäften“ zu ermöglichen, die Vorschriften der Premier League und der UEFA einzuhalten. Der Verein hat seine Unschuld beteuert und Berufung eingelegt.










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