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Neuer Rechtsverteidiger? Bayern hat Boey-Ersatz bereits im Visier
FCBinsideFCBinside·VonFelix Flechsig

Neuer Rechtsverteidiger? Bayern hat Boey-Ersatz bereits im Visier

Der FC Bayern hält weiterhin Ausschau nach jungen Spielern mit großem Entwicklungspotenzial. Nachdem sich die Münchner im Sommer mit Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite verstärkt haben, ist nun offenbar ein Talent für die gegenüberliegende Seite ins Visier des deutschen Rekordmeisters geraten.

Nach Informationen der kroatischen Sportzeitung Sportske Novosti beobachten die Bayern Luka Hodak von Hajduk Split. Ein Scout des deutschen Rekordmeisters soll beim Heimspiel von Hajduk gegen NK Osijek persönlich im Stadion gewesen sein, um den 20-Jährigen unter die Lupe zu nehmen.

Hodak stammt aus der Nachwuchsabteilung von Hajduk und hat sich mittlerweile bei den Profis etabliert. Der Youngster kommt hauptsächlich als Rechtsverteidiger zum Einsatz und spielt inzwischen auch für die kroatische U21-Nationalmannschaft.

Konkurrenz aus den Niederlanden

Dass Hodaks Entwicklung auch außerhalb Kroatiens registriert wird, zeigt die Konkurrenz für die Bayern. Laut Sportske Novosti beschäftigt sich auch Feyenoord Rotterdam mit dem Rechtsverteidiger und ließ ihn bereits beobachten. Zudem wurde Raków Częstochowa aus Polen mit dem Kroaten in Verbindung gebracht.

Hajduk hat derweil frühzeitig auf die Entwicklung seines Eigengewächses reagiert. Hodak besitzt einen langfristigen Vertrag bis 2029. Der kroatische Traditionsklub betrachtet ihn als wichtigen Spieler für die Zukunft und dürfte entsprechend wenig Interesse daran haben, sein Talent vorschnell abzugeben.

Luka Hodak
Foto: IMAGO

Ein unmittelbar bevorstehender Wechsel zum FC Bayern zeichnet sich ohnehin nicht ab. Bereits Ende 2025 gab es Berichte über ein Münchner Interesse an Hodak. Damals hieß es, dass eine Verpflichtung im Sommer 2026 nicht konkret geplant sei.

Dass nun erneut ein Bayern-Scout vor Ort gewesen sein soll, zeigt allerdings: Hodak ist offenbar weiterhin ein Thema an der Säbener Straße.

Boeys Situation könnte Hodak interessant machen

Aus Münchner Sicht ist besonders die langfristige Besetzung der rechten Abwehrseite interessant. Vincent Kompany stehen dort aktuell Josip Stanisic und Konrad Laimer zur Verfügung. Hinzu kommt Sacha Boey, dessen Zukunft beim Rekordmeister allerdings weiterhin offen ist.

Boey sollte den FC Bayern bereits im vergangenen Sommer verlassen. Ein Transfer kam jedoch nicht zustande. Kompany machte zuletzt deutlich, dass der Franzose nach dem Ende der Transferperiode wieder die volle Unterstützung erhält und sich über gute Trainingsleistungen empfehlen kann. Sportvorstand Max Eberl hatte gleichzeitig durchblicken lassen, dass die Situation im Winter erneut bewertet werden könnte.

Hodak würde daher weniger als kurzfristige Verstärkung, sondern vielmehr als perspektivische Lösung ins Münchner Transferprofil passen. Mit 20 Jahren besitzt er noch erhebliches Entwicklungspotenzial und könnte zunächst weiter Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln.

Von konkreten Verhandlungen zwischen Bayern und Hajduk Split ist bislang allerdings keine Rede. Auch ein Angebot soll derzeit nicht vorliegen. Der aktuelle Stand ist deshalb klar: Die Münchner beobachten Hodak und verfolgen seine Entwicklung.

Dass der Rekordmeister dafür nun offenbar erneut einen Scout nach Kroatien geschickt hat, zeigt jedoch, dass der Rechtsverteidiger auf der Bayern-Liste weiterhin eine Rolle spielt.

Quelle: FCBinsideZum Original

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