Serge Gnabry hat vor dem Champions-League-Duell mit Arsenal offen über seinen Fitnesszustand gesprochen. Der Offensivspieler des FC Bayern sieht sich nach langer Pause noch nicht auf voller Höhe. Spielpraxis soll den Rest bringen.
Eine komplizierte Muskelverletzung hatte den 31-Jährigen in diesem Jahr über einen langen Zeitraum außer Gefecht gesetzt. Seit seiner Rückkehr kam Gnabry beim Rekordmeister bislang nur zu einer Nebenrolle. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Arsenal räumte er ein, dass ihm zu seiner Bestform noch etwas fehlt.
Sein Auftritt vor den Medien könnte auf einen Platz in der Anfangsformation hindeuten, denn wer an der Pressekonferenz teilnimmt, beginnt häufig auch. In der Offensive sind ohnehin Positionen frei, weil Michael Olise und Jamal Musiala ausfallen. Auf der linken Seite soll Luis Diaz auflaufen.
Gnabry setzt auf Spielpraxis
Der Nationalspieler zeigte sich froh über sein Comeback. „Ich freue mich, wieder dabei zu sein nach einer Verletzungspause, die etwas länger verlief als gedacht“, sagte Gnabry. Für den nötigen Rhythmus brauche er Spielzeit, er sehe das aber gelassen: „Das Wichtigste ist für mich immer, dass die Mannschaft gewinnt.“
Die beste Nachricht der vergangenen Zeit sei für ihn gewesen, dass es bei der Heilung und der schrittweise höheren Belastung keine Rückschläge gegeben habe. Auf hundert Prozent sei er aber noch nicht, erklärte der Angreifer.

Auch zum Ausfall von Olise äußerte sich Gnabry. „Michael ist ein sehr wichtiger Spieler in unserem Team, der unglaublich abliefert“, sagte er. Ein Team sei jedoch immer darauf vorbereitet, dass Wechsel nötig werden. „Wir müssen morgen einfach Gas geben“, so der 31-Jährige.
Über viele Jahre spielte Gnabry vor allem auf dem Flügel, zuletzt kam er deutlich öfter im Zentrum zum Einsatz. Nach seiner bevorzugten Position gefragt, sagte er: „Ich fühle mich auf allen Positionen wohl, das ist sicher auch eine meiner Qualitäten. Vielleicht ist es am ehesten die Position zehn.“











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