Der FC Bayern hat den Platzverweis von Michael Olise aufgearbeitet. Sportvorstand Max Eberl erklärte den Fall für vereinsintern erledigt. Ob der Franzose eine Geldstrafe zahlen muss, ließ er offen.
Vor dem Topspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig sprach Eberl vor den Medien über den Vorfall. Der 53-Jährige machte deutlich, dass die Münchner das Thema inzwischen mit dem Spieler behandelt haben: „Wir haben es besprochen und intern abgeschlossen, damit ist die Sache für uns erledigt.“
Öffentlich wollen die Verantwortlichen die Debatte um ihren Offensivspieler damit beenden. Auf die Frage nach einer finanziellen Sanktion ging Eberl allerdings nicht ein. Er sagte lediglich, der Klub habe sich mit dem Vorgang befasst und ihn intern zu den Akten gelegt.
Ballwurf gegen Viking-Kapitän Tripic
Beim 3:3 in der Champions League bei Viking Stavanger hatte der 24-Jährige zunächst nach einem Zupfen am Trikot Gelb gesehen. Kurz darauf schleuderte Olise den Ball in Richtung von Viking-Kapitän Zlatko Tripic und traf ihn im Gesicht. Schiedsrichter Georgi Kabakov schickte den Franzosen daraufhin mit Gelb-Rot vom Platz.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Münchner einen 0:2-Rückstand bereits gedreht und lagen mit 3:2 vorn. In Unterzahl gerieten sie danach wieder in Bedrängnis, in der Schlussphase gelang den Norwegern noch der Ausgleich. Olises Aktion zog im Anschluss deutliche Kritik nach sich.
Sperre gegen Arsenal bleibt bestehen
An den sportlichen Folgen ändert die interne Aufarbeitung nichts. Im nächsten Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal fehlt Olise gesperrt. Trainer Vincent Kompany muss damit auf einen französischen Nationalspieler verzichten, der mit seiner Kreativität und Torgefahr zu den Leistungsträgern im Offensivspiel gehört.
Vorher steht für den FC Bayern am Samstagabend die Partie gegen RB Leipzig an. Nach zwei Unentschieden hintereinander wollen die Münchner dort wieder einen Sieg holen. Ob Olise neben der Sperre eine Geldstrafe erhalten hat, ist weiterhin nicht bekannt.











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