Es war beileibe nicht alles schlecht: Trotz der 1:3-Niederlage und dem damit verbundenen Aus im DFB-Pokal zeigte der HSV gegen Frankfurt eine ordentliche Leistung.
Gerade im Vergleich zum indiskutablen Auftritt beim 0:1 gegen den SC Paderborn agierten die Rothosen stark verbessert. Das verdeutlich auch ein Blick auf die Zahlen: In Paderborn gab der HSV nur einen Torschuss ab, gegen Frankfurt waren es sechs. Der Expected-Goals-Wert war mit 2,95 statt 0,46 sogar sechsmal so hoch.
„Für uns war wichtig, dass wir nach der Leistung in Paderborn wieder das Gesicht zeigen, das uns in den Wochen vorher ausgemacht hat“, analysierte Chefcoach Merlin Polzin im Nachgang an die Partie. Dieser Fußball zeichne sich durch „viel Mut, Energie und Zug nach vorne“ aus, so der 35-Jährige.
El Ouahdi: Das muss der HSV am Sonntag besser machen
Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi ging sogar noch einen deutlichen Schritt weiter als sein Trainer. Der Marokkaner, der seinerseits mit jeder Menge Offensivdrang zu überzeugen wusste, attestierte seiner Mannschaft das bis dato „beste Spiel dieser Saison“ und sprach von „jeder Menge Qualität auf dem Feld“.

Zur Wahrheit gehört allerdings auch: Die von El Ouahdi angesprochene Qualität sah man vor allem in der ersten Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff geriet der HSV zunehmend ins Hintertreffen und kassierte drei Gegentreffer binnen 20 Minuten. Von diesem Nackenschlag sollten sich die Hanseaten nicht mehr erholen. Lediglich Terem Moffi betrieb mit dem Tor zum 1:3 noch ein wenig Ergebniskosmetik.
Die gute Nachricht: Schon in wenigen Tagen besitzt der HSV die Chance, es besser zu machen. Am späten Sonntagnachmittag (17.30 Uhr, DAZN) begegnen sich beide Mannschaften im Frankfurter Deutsche Bank Park ein weiteres Mal. „Wir müssen genau so gut oder noch etwas besser spielen, um diese Partie zu gewinnen“, weiß auch El Ouahdi und hat dafür bereits einen ganz konkreten Ansatz: „Im letzten Drittel müssen wir es besser machen. Dafür werden wir alles geben.“










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