Yussuf Poulsen ist derzeit in aller Munde. Nach einer von Verletzungen geprägten ersten HSV-Saison befindet sich der Däne aktuell in der besten Verfassung seit seinem Wechsel.
Mit zwei Toren besitzt er einen ganz entscheidenden Anteil an der jüngsten Siegesserie. Beinahe wäre es sogar ein drittes gewesen, doch gegen den VfB Stuttgart (1:0) traf Poulsen zu Beginn der zweiten Halbzeit nur die Latte. Aber nicht nur vor dem gegnerischen Gehäuse macht der Angreifer auf sich aufmerksam. Vor allem seine Arbeit gegen den Ball sorgt für Begeisterung.
Im erfolgreichen Fußball-Podcast „50+2“ würdigte Host Nico Heymer den Auftritt des HSV-Stürmers gegen Stuttgart mit einem besonderen Lob: „Gegen den Ball ist er ein Lehrmaterial für fast alle Stürmer in der Bundesliga.“ Auch Niklas Levinsohn hob Poulsens Bedeutung für das Hamburger Spiel hervor. „Er ist nicht nur eine Pressingsau, was seine Bereitschaft angeht, sondern er ist unheimlich intelligent im Anlaufen“, erklärte er.

Levinsohn beschrieb seinen Einfluss so: „Er lenkt ein gesamtes Pressing von vorne weg. Das bringt einen enormen Mehrwert und schafft einen Abstrahleffekt, für alle die dahinter stehen.“ Sein Fazit fällt entsprechend eindeutig aus: „Er macht da vorne einen herausragenden Job in der Arbeit gegen den Ball.“
Poulsen erfüllt HSV-Erwartungen mit Verspätung
Dass genau diese Qualitäten zu Poulsens großen Stärken gehören, war dem HSV schon weit vor seinem ersten Einsatz bekannt. Bei seiner Verpflichtung im Sommer 2025 hatte Sportdirektor Claus Costa insbesondere die Grundtugenden des 32-Jährigen hervorgehoben. Poulsen sei „ein breit aufgestellter Mittelstürmer, der mit seiner Spielweise hervorragend in unser Anforderungsprofil passt“. Zudem bringe er „eine hohe Intensität und Bereitschaft im Pressing mit und ist sich im Anlaufverhalten für keinen Meter zu schade“.
Inzwischen zeigt sich, wie wertvoll diese Attribute für den HSV ist. Poulsen trifft wieder, arbeitet unermüdlich gegen den Ball und verleiht dem hanseatischen Angriffsspiel sichtbar Struktur. Gegen Stuttgart verhinderte lediglich das Aluminium einen weiteren Treffer. Doch sein Wert für die Mannschaft lässt sich ohnehin nicht allein an Toren messen.










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