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Rivalen und Freunde: Urbig spricht über sein Verhältnis zu Neuer
FCBinsideFCBinside·VonLukas Neth

Rivalen und Freunde: Urbig spricht über sein Verhältnis zu Neuer

Jonas Urbig spricht über seine Rolle beim FC Bayern, den Konkurrenzkampf mit Manuel Neuer und die besondere Atmosphäre innerhalb der Torhütergruppe. Dabei sieht der Youngster den internen Wettbewerb nicht als Belastung, sondern als Antrieb.

Nachdem Manuel Neuer seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängert hat, stellte Kompany klar, dass Neuer auch weiterhin die Nummer 1 im Bayern-Tor ist.

Trotzdem ist klar, dass auch Jonas Urbig Spielzeit erhalten soll und weiter als Neuer-Nachfolger aufgebaut werden soll. Vor dem Testspiel gegen Aston Villa sprach Urbig über sein Verhältnis zu Neuer und Sven Ulreich.

„Ich glaube, Manu hat einmal in der Nationalmannschaft gesagt, dass wir Rivalen und gleichzeitig Freunde sind. So würde ich das Verhältnis innerhalb der Torhütergruppe insgesamt beschreiben: Auf dem Platz unterstützen und motivieren wir uns gegenseitig, und auch abseits des Platzes teilen wir persönliche Interessen“, erklärte der 22-Jährige.

„Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, und wir werden dafür sorgen, dass das auch so bleibt“, fügte Urbig hinzu.

Vor dem anstehenden Testspiel gegen den amtierenden Europa-League-Sieger Aston Villa unterstreicht Urbig zudem die hohen Erwartungen an jeden Bayern-Spieler. Für ihn spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Freundschaftsspiel oder eine Pflichtpartie handelt.

„Wer das Trikot des FC Bayern trägt, muss immer 100 % geben. Ob Freundschaftsspiel oder Pflichtspiel, Bundesliga- oder Champions-League-Spiel: Man geht jede Begegnung gleich an, mit der gleichen Einstellung, der gleichen Überzeugung und dem gleichen Verantwortungsbewusstsein. Deshalb wird das Spiel gegen Aston Villa ein echter Härtetest, in dem wir uns weiter verbessern wollen.“

WM-Erfahrung als wichtiger Schritt

Jonas Urbig
Foto: Getty Images

Für Urbig war zuletzt auch die Weltmeisterschaft eine besondere Erfahrung. Der 22-Jährige stand zwar nicht im offiziellen Kader der deutschen Nationalmannschaft, war allerdings als Trainings-Torwart mit in die USA gereist.

Obwohl das Turnier für die deutsche Mannschaft enttäuschend endete, konnte der Torhüter dennoch wertvolle Eindrücke sammeln: „Wir sind alle gemeinsam ausgeschieden; ich war Teil der Gruppe. Trotzdem war es eine unglaubliche Erfahrung für mich; ich habe einen Vorgeschmack auf das Turnierleben bekommen und viel gelernt.“

Konkurrenz mit Manuel Neuer, Unterstützung innerhalb der Torhütergruppe und internationale Erfahrungen – für Jonas Urbig sind es wichtige Bausteine auf dem Weg, sich beim FC Bayern langfristig zu etablieren.

Quelle: FCBinsideZum Original

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