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Schalke-Star El-Faouzi reist zu Marokko: Ist die DFB-Tür bald zu?
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Schalke-Star El-Faouzi reist zu Marokko: Ist die DFB-Tür bald zu?

Nach der DFB-Absage geht Schalke-Star Soufiane El-Faouzi mit Marokko auf Länderspielreise. Dort könnte seine internationale Zukunft endgültig geklärt werden.

Beim ersten großen Aufgebot von Jürgen Klopp als Bundestrainer spielt der FC Schalke 04 keine Rolle. Trotz eines Kaders mit insgesamt 44 Profis wurde kein Spieler der Königsblauen berücksichtigt. Soufiane El-Faouzi wird die kommende Länderspielpause dennoch nicht in Gelsenkirchen verbringen.

Der 24-Jährige hat eine Einladung aus Marokko erhalten und gehört zum Kader der Nationalmannschaft für die bevorstehenden Qualifikationsspiele zum Afrika-Cup. Am 25. September trifft Marokko zunächst auf Gabun, vier Tage später steht die Partie gegen Lesotho auf dem Programm. Für El-Faouzi könnten diese beiden Begegnungen eine besondere Bedeutung haben.

Denn bislang ist noch nicht endgültig entschieden, für welches Land der in Siegen geborene Mittelfeldspieler dauerhaft auflaufen wird. Seinen ersten Auftritt im Trikot der marokkanischen Auswahl hatte der Schalker bereits Ende Mai. Beim 5:0 gegen Burundi durfte El-Faouzi eine Halbzeit lang mitwirken. Auswirkungen auf einen möglichen späteren Wechsel zum DFB hatte dieser Einsatz jedoch nicht, da die Begegnung als Freundschaftsspiel ausgetragen wurde.

Jürgen Klopp verzichtet auf Schalke-Star El-Faouzi

Das wäre bei den nun anstehenden Partien anders. Sowohl gegen Gabun als auch gegen Lesotho geht es in der Qualifikation um Punkte. Sollte El-Faouzi dabei eingesetzt werden, wäre die Möglichkeit eines späteren Wechsels zur deutschen Nationalmannschaft vom Tisch.

Soufiane El-Faouzi
Foto: IMAGO

Eine erste Berufung in den DFB-Kader blieb dem Mittelfeldspieler derweil verwehrt. Dabei war El-Faouzi im Vorfeld durchaus als möglicher Überraschungskandidat gehandelt worden. Seit seinem Wechsel zum FC Schalke im Sommer 2025 hat er sich zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft entwickelt und seine Leistungen auch nach dem Aufstieg in die Bundesliga bestätigt.

El-Faouzi ist zudem nicht der einzige Schalker, den Klopp bei seiner ersten Nominierung außen vor ließ. Auch Torhüter Loris Karius und Robin Gosens schafften es nicht in das große Aufgebot. Während für El-Faouzi die Tür zur deutschen Auswahl zumindest theoretisch noch offensteht, könnte sich das schon während der kommenden Länderspielreise ändern. Dafür reicht bereits ein Einsatz in einem der beiden Pflichtspiele Marokkos.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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