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Schalke trifft harte Entscheidung: Grüger offenbar ohne Zukunft
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Schalke trifft harte Entscheidung: Grüger offenbar ohne Zukunft

Der FC Schalke könnte sich von einem einstigen Hoffnungsträger trennen. Für Max Grüger stehen die Zeichen zunehmend auf Abschied.

Bei Max Grüger stehen die Zeichen offenbar auf Abschied vom FC Schalke 04. Der 21-Jährige, der vor nicht allzu langer Zeit noch als vielversprechendes Eigengewächs der Königsblauen galt, spielt in den Planungen von Trainer Miron Muslic kaum noch eine Rolle. Neben einer Leihe scheint inzwischen auch ein dauerhafter Wechsel ein Thema zu sein. Grüger ist eng mit Schalke verbunden. Der gebürtige Gelsenkirchener spielt bereits seit 2012 für den Verein und schaffte den Sprung aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis.

Zwischenzeitlich genoss der zentrale Mittelfeldspieler ein hohes Ansehen. Muslic berief ihn sogar vor einem Jahr in den Mannschaftsrat, wo Grüger die Interessen der jüngeren Spieler vertreten sollte. Wie gering seine Aussichten inzwischen sind, wurde spätestens während des Trainingslagers im Stubaital deutlich. In den beiden Testspielen erhielt der Mittelfeldspieler keine Einsatzminute.

Auch im Training war er teilweise außen vor und absolvierte Einheiten getrennt von der Mannschaft. Seit Ende Juli trainiert und spielt Grüger schließlich nur noch bei der U23. Dass sich die Wege möglicherweise komplett trennen, hat offenbar auch taktische Gründe. Nach Angaben von WAZ-Reporter Robin Haack zählt Grüger mittlerweile zu den Verkaufskandidaten. Der Mittelfeldspieler passe demnach nur bedingt zu der Spielweise, die Schalke verfolgen möchte.

Max Grüger vor dem dauerhaften Schalke-Abschied?

Grügers Stärken kommen vor allem mit dem Ball zur Geltung. Als zentraler Mittelfeldspieler kann er das Spiel strukturieren und Bälle verteilen. Die Königsblauen setzen dagegen verstärkt auf Balleroberungen und schnelles Umschalten. Spieler wie Schallenberg, El-Faouzi oder Satoshi Tanaka scheinen für dieses Profil derzeit besser geeignet zu sein.

Max Grüger
Foto: IMAGO

Das könnte auch gegen eine vorübergehende Leihe sprechen. Soll die grundsätzliche Spielidee auf Schalke unabhängig vom jeweiligen Trainer fortgeführt werden, wäre Grügers Perspektive nach einer Rückkehr womöglich kaum besser als aktuell. Zusätzliche Bewegung in die Personalie bringt ein Wechsel auf Beraterseite.

Seit Anfang August wird Grüger von der Teamgeist Sportmanagement GmbH vertreten. Die neue Agentur dürfte sich nun mit möglichen Optionen für die Zukunft des Mittelfeldspielers beschäftigen. An Schalke ist Grüger noch langfristig gebunden: Sein Vertrag läuft bis zum Sommer 2028. Ob er diesen tatsächlich in Gelsenkirchen erfüllen wird, erscheint angesichts seiner derzeitigen Situation allerdings zunehmend fraglich.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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