Für Serge Gnabry wird der Champions-League-Kracher zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal zu einem ganz besonderen Wiedersehen. Der 31-Jährige trifft am Mittwochabend nicht nur auf seinen ehemaligen Verein, sondern auch auf einen alten Weggefährten. Mit Arsenal-Trainer Mikel Arteta stand Gnabry einst selbst gemeinsam auf dem Platz. Nun stehen sich beide in der Königsklasse gegenüber.
Der deutsche Nationalspieler dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Durch die Sperre von Michael Olise muss der FC Bayern seine Offensive umstellen. Gnabry gehört zu den Kandidaten für die Startelf und soll gegen die Londoner für Torgefahr sorgen.
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach der Offensivspieler über seine besondere Verbindung zu Arsenal und machte deutlich, wie sehr er sich auf das Wiedersehen freut.
„Es ist immer ein besonderes Spiel“
„Es ist immer ein besonderes Spiel gegen einen ehemaligen Club. Ich bin dort aufgewachsen und ich freue mich sehr darauf“, erklärte Gnabry.
Der Bayern-Star wechselte bereits als Jugendlicher nach London und sammelte bei den Gunners seine ersten Erfahrungen im Profifußball.
Besonders kurios ist für ihn die Begegnung mit Arteta. Der heutige Arsenal-Coach war damals noch selbst als Spieler aktiv und gehörte zu Gnabrys Mannschaftskollegen. „Zuletzt haben wir gegen sie im Emirates gespielt. Es ist schon ein bisschen komisch, gegen einen Trainer zu spielen, mit dem man selbst noch zusammengespielt hat. Wir wollen gewinnen, darum geht es. Ich freue mich auf das Spiel“, betonte der 31-Jährige.
Trotz der persönlichen Verbindung steht für Gnabry der sportliche Erfolg klar im Vordergrund.
Der deutsche Rekordmeister will nach dem 3:3 gegen Viking Stavanger in der Champions League wieder ein Ausrufezeichen setzen.
Gnabry warnt vor Arsenal – und glaubt an Bayern

Dass die Aufgabe gegen den englischen Meister alles andere als einfach wird, ist Gnabry bewusst. „Es geht darum, ein starkes Spiel zu machen. Arsenal ist Meister geworden, sie haben sich super entwickelt. Es geht darum, wer den besseren Tag hat, wer es mehr will und wer mehr bereit ist in diesem Spiel“, erklärte der Offensivspieler.
Vor allem die körperliche Präsenz und die kompakte Defensive der Londoner dürften die Münchner vor große Herausforderungen stellen.
Erschwerend kommt hinzu, dass mit Olise einer der wichtigsten Kreativspieler nicht zur Verfügung steht. Der Franzose hatte beim 3:3 gegen Stavanger die Gelb-Rote Karte gesehen und muss gegen Arsenal zuschauen.
Gnabry wollte den Ausfall seines Teamkollegen allerdings nicht als Ausrede gelten lassen. „Michael ist ein sehr wichtiger Spieler in unserem Team, der unglaublich abliefert. Aber eine Mannschaft ist immer darauf ausgerichtet, dass es auch Wechsel gibt, es gibt ja auch mal Verletzungen“, stellte der Bayern-Star klar.
Gerade für Gnabry bietet sich damit die Gelegenheit, gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Verantwortung zu übernehmen.
Nach dem überzeugenden 6:1-Erfolg gegen RB Leipzig reisen die Münchner mit viel Selbstvertrauen in das Spitzenspiel. Gegen Arsenal wird sich nun zeigen, ob die Bayern ihre Offensivstärke auch ohne Olise auf internationalem Topniveau abrufen können.
Für Gnabry wäre ein Sieg gegen seinen Ex-Klub jedenfalls nicht nur sportlich, sondern auch persönlich ein besonderer Erfolg.











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