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„Sein schlimmster Feind“: Ex-Bayern-Star rechnet mit Ronaldo ab
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

„Sein schlimmster Feind“: Ex-Bayern-Star rechnet mit Ronaldo ab

Cristiano Ronaldos Zukunft im Nationalteam sorgt für Wirbel. Ex-Bayern-Star Bixente Lizarazu sieht vor allem dessen Ego als Problem.

Die Debatte um Cristiano Ronaldo und seine Zukunft in der portugiesischen Nationalmannschaft reißt nicht ab. Nachdem der 41-Jährige das Teamcamp vorzeitig verlassen hatte, wird darüber diskutiert, wie es mit dem Superstar weitergeht.

Nun hat sich auch Bixente Lizarazu eingeschaltet. Der frühere Linksverteidiger des FC Bayern sieht die Verantwortung nicht nur bei Ronaldo, sondern auch beim Verband und Nationaltrainer Jorge Jesus.

„Wenn sich dieses Theater fortsetzt, ist das ein schwerer Fehler aller drei Parteien: des Verbands, von (Trainer) Jorge Jesus und von Cristiano Ronaldo“, sagte Lizarazu in der französischen TV-Sendung „Telefoot l’After“.

Lizarazu warnt vor einem unwürdigen Ende

Für den Welt- und Europameister wäre es fatal, wenn Ronaldos Nationalmannschaftskarriere so enden würde: „Es darf nicht sein, dass die Geschichte bei einem Spieler wie ihm – und angesichts dessen, was er für Portugal verkörpert – auf diese Weise endet. Das ist eine Katastrophe für das Image.“

Besonders deutlich wurde Lizarazu beim Thema Ego: „Genau dieses ‚Ich‘ hat ihn zu Cristiano Ronaldo gemacht. Sein Ego trieb ihn dazu an, wie besessen zu arbeiten und alle Rekorde zu brechen. Doch irgendwann wird genau das zu deinem schlimmsten Feind. Es war seine Stärke, aber jetzt ist es sein schlimmster Feind, denn man hat eben das Alter, das man hat, und wird auf dem ‚Elefanten-Friedhof‘ landen – das garantiere ich!“

Bixente Lizarazu
Foto: IMAGO

Der 56-Jährige sieht den entscheidenden Punkt in Ronaldos Umgang mit dem Alter. Auch ein Ausnahmespieler müsse akzeptieren, dass Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit irgendwann nachlassen.

Lizarazu fordert deshalb eine Lösung, die Ronaldos Verdiensten gerecht wird. Trainer, Verband und Spieler müssten sich zusammenraufen, damit seine Karriere im Portugal-Trikot nicht im Streit endet.

Quelle: FCBinsideZum Original

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