Beim FC Bayern dürfte man die Situation rund um Minjae Kim aufmerksam verfolgen. Der Innenverteidiger steht für das heutige Länderspiel Südkoreas gegen Usbekistan überraschend nicht im Aufgebot.
Bereits in den vergangenen beiden Tagen hatte der 29-Jährige das reguläre Mannschaftstraining verpasst. Stattdessen absolvierte Kim jeweils ein separates Regenerationsprogramm. Als Grund nennt der südkoreanische Fußball-Verband eine zunehmende körperliche Ermüdung infolge der hohen Belastung der vergangenen Wochen.
Eine schwerwiegende Verletzung soll bei dem Bayern-Profi allerdings nicht vorliegen.
„Kumulierte Ermüdung“ bei Minjae Kim
Ein Vertreter der südkoreanischen Nationalmannschaft erklärte zur Situation des Innenverteidigers: „Kim Minjae hat zwei Tage in Folge ein separates Regenerationstraining absolviert. Es handelt sich nicht um eine schwere Verletzung, die eine Streichung aus dem Kader erforderlich machen würde, sondern es scheint vielmehr auf eine kumulierte Ermüdung aufgrund der vielen Spiele in letzter Zeit zurückzuführen zu sein.“
Damit deutet derzeit vieles darauf hin, dass Südkorea bei Kim vor allem aus Gründen der Belastungssteuerung auf einen Einsatz gegen Usbekistan verzichtet.
Dennoch kommt die Nachricht aus Bayern-Sicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Münchner starten unmittelbar nach der Länderspielpause wieder in eine intensive Phase mit mehreren wichtigen Partien.
Entsprechend dürfte für Vincent Kompany entscheidend sein, in welchem körperlichen Zustand Kim nach München zurückkehrt.
Bayern wartet auf Kim-Rückkehr

Der Innenverteidiger musste in der Vergangenheit immer wieder mit körperlichen Problemen und hohen Belastungen umgehen. Umso wichtiger ist es für die Bayern, dass sich hinter der aktuellen Trainingspause tatsächlich keine Verletzung verbirgt.
Die Aussagen des südkoreanischen Verbands geben diesbezüglich zunächst Entwarnung. Kim wurde demnach nicht aufgrund einer konkreten Blessur aus dem Aufgebot genommen, sondern soll nach den vielen Belastungen der vergangenen Wochen zusätzliche Regenerationszeit erhalten.
Wann der 29-Jährige wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist derzeit noch offen.
Für die Bayern gilt damit zunächst: abwarten. Sollte Kim nach seiner Rückkehr an die Säbener Straße wieder regulär trainieren können, dürfte die aktuelle Pause vor allem eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein.










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