Der SC Freiburg hatte in der Bundesliga am Sonntag den FC Union aus Berlin zu Gast. Nach dem Sieg unter der Woche in der Conference League gegen Trabzonspor hatten sich die Breisgauer natürlich viel vorgenommen.
Nach einigen englischen Wochen ging es jetzt aber auch darum, sich auf einem entsprechend hohen Niveau zu zeigen, was vor allem den Kopf angeht. Denn die mentale Belastung war hoch.
Union hatte in den letzten Wochen zahlreiche Probleme, aber in den letzten Partien gab es immerhin Steigerungen, die man positiv bewertete.
Freiburg nimmt die Hürde Union souverän
Die Freiburger brauchten ein wenig Zeit, um die Partie zu finden. In den ersten Minuten war wenig los, Union stand gut, war kompakt und ließ wenig Raum. Die Freiburger wollten sich den Gegner zurecht legen, aber in vielen Phasen hatte man einfach zu wenig Geschwindigkeit im letzten Drittel. Derry Scherhant versuchte viel, Igor Matanovic war der Zielspieler, aber die Unterstützung fehlte einfach.
Deswegen war es lange eine ereignisarme erste Halbzeit. Ein Suzuki-Schuss ging leicht an den Pfosten, Frederik Rönnow musste gegen Matanovic ran, war aber zur Stelle. Das 0:0 zur Pause war eher ein Erfolg für die Unioner.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Freiburg dann aber mehr und mehr das Kommando. Der SCF spielte schnörkelloser, geradliniger und vor allem auch mit mehr Schwung.
Suzuki schoss nach 51 Minuten an das Außennetz, wenig später war es dann aber passiert. Jan-Niklas Beste spielte den Ball scharf in die Mitte, dort unterlief Rani Khedira dann ein Eigentor. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt jetzt verdient, weil sich Union zu passiv verhielt. Freiburg spielte das jetzt in die Karten.
Nach 66 Minuten war es Suzuki, der das 2:0 erzielte. Sein Chipball über Rönnow hinweg war lässig. Die Freiburger wechselten danach, bekamen die Chance vom Punkt, doch Vincenzo Grifo verpasste das 3:0. Ebenso Joker Lucas Höler, der nach einem Eckball am besten Unioner, nämlich Rönnow, scheiterte. In der Nachspielzeit versuchte sich Union noch einmal, doch es blieb beim Sieg der Freiburger, der die Breisgauer auf Platz 3 in der Tabelle springen lässt.









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