Am Dienstag absolvierte der FC Bayern ein Testspiel beim 1. FC Heidenheim. Es sollte der letzte Härtetest vor dem ersten Pflichtspiel der Saison im Supercup in Dortmund werden.
Mit dabei waren auch einige WM-Rückkehrer, die erst kürzlich erstmals trainierten. Dayot Upamecano stand sogar schon in der Startelf, Harry Kane und Michael Olise saßen auf der Bank.
Vincent Kompany setzte von Beginn an auf den ein oder anderen Youngster, darunter Maycon Cardozo, Wisdom Mike oder auch Bara Sapoko Ndiaye. Joshua Kimmich, Tom Bischof und Manuel Neuer gehörten zu den Spielern, die nicht im Kader standen.
Bayern zweimal in Rückstand
Schon von Beginn an zeigte der Gastgeber aus Heidenheim, dass man schon voll im Saft ist. Der Zweitligist lief aggressiv an und präsentierte sein typisches Pressing. Nach gut vier Minuten fiel auch schon das erste Tor, die Heidenheimer trafen nach einem Ballgewinn und schnellem Umschalten. Yannik Wagner blieb cool, traf alleine vor Jonas Urbig zum 1:0.
Bayern brauchte etwas mehr als zehn Minuten, um in Erscheinung zu treten. Erste Abschlüsse von Bara Sapoko Ndiaye und Wisdom Mike wurden aber geblockt. Bayern musste auf eine gute Konterabsicherung achten, denn der FCH schaltete, wenn sich die Möglichkeit ergab, blitzschnell um. Vor allem Wagner sorgte immer wieder für gute Momente. Nach 24 Minuten schlugen die Bayern dann aber zurück. Felipe Chavez erzielte einen herrlichen Treffer per direktem Freistoß, der Ball schlug perfekt rechts oben ein.

Im Anschluss daran setzte Heidenheim wieder einen Nadelstich, aber Bayern wurde generell zielstrebiger. Nach einer halben Stunde gab es die ersten vereinbarten Wechsel, Dayot Upamecano und Wisdom Mike machten Platz für Minjae Kim und Ismael Saibari. Der FCB versuchte, das Spiel in der Folge mehr und mehr zu kontrollieren, aber Heidenheim traf kurz vor der Pause noch einmal. Das 2:1 von Julian Niehues fiel durchaus unglücklich, weil Bara Sapoko Ndiaye ihm den Ball genau auf den Fuß köpfte.
Bayern gewinnt – Sorgen um Musiala
Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange bis zum erneuten Ausgleich. Nach einem Binder-Solo kam es zu einem Foulspiel, aus dem ein Strafstoß resultiert. Arijon Ibrahimovic trat an und schoss den Ball cool in die rechte Ecke. Danach verflachte die Partie ein wenig. Heidenheim blieb frech, wenn sich die Gelegenheit ergab, Bayern versuchte, die Partie zu kontrollieren.
Nach einer Stunde wechselte Bayern gleich siebenmal, unter anderem kamen Michael Olise, Jamal Musiala und Harry Kane auf den Platz. Musiala bediente Kane auch direkt, der eine gute Chance liegen ließ. Den Rebound konnte Musiala dann selbst per Kopf nicht im Tor unterbringen.
Wenig später folgte aber erneut ein Musiala-Schock: Wieder sackte er auf dem Spielfeld energielos zusammen, wie schon gegen Leipzig. Nach kurzer Behandlung verließ er schnellen Schrittes das Feld, wurde wieder ausgewechselt.
In der Folge traf Luis Diaz, herrlich bedient von Olise, zum 3:2 für die Bayern. Aus kurzer Distanz musste er nur noch einschieben. Nathaniel Brown erhöhte mit einem schönen Solo sogar noch auf 4:2, blieb vor dem Tor wie schon gegen Leipzig cool. Olise schlenzte den Ball in der Schlussphase noch auf die lange Ecke, sein Schuss wurde aber hervorragend pariert. Es blieb trotz einiger weiterer Möglichkeiten am Ende beim 4:2 für den FCB.











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