In der italienischen Serie A spielte Inter am Montagabend zuhause gegen Udinese Calcio. Die Nerazzurri wollten dieses Spiel für sich entscheiden und im Kampf um den Titel schon früh ein Zeichen setzen.
Der Saisonstart von Inter verlief bis dato gut, aber vor allem die Roma, die am Frühabend beim FC Turin gewonnen hatte, zeigt sich als sehr unangenehmer und hartnäckiger Gegner.
Deswegen kann sich Inter, die Mannschaft von Trainer Christian Chivu, nicht zu viele Patzer erlauben.
Inter: Absolutes Spektakel gegen Udine
Das Spiel gegen Udine war von Beginn an völlig unterhaltsam. Die Gäste setzten von Anfang an extrem viele Nadelstiche. James Abankwah traf auch gleich nach acht Minuten zum 0:1. Inter war kalt erwischt, denn der Favorit war eigentlich gut im Spiel. Umso bitterer für Inter war das 0:2 durch Jurgen Ekkelenkamp nach 15 Minuten. Das war ein richtiger Schock für die Hausherren.
Doch direkt danach erhöhte Inter die Schlagzahl. Die Hausherren hatten mehr Chancen, mehr Ballbesitz, deutlich mehr Pässe, eine höhere Genauigkeit. Deswegen überraschte es nicht, dass Carlos Augusto nach 25 Minuten das 1:2 erzielte. Inter zeigte eigentlich all das, was diese Mannschaft so stark macht. Es gab nicht nur den einen Offensivspieler, über den alles lief.
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Nicolo Barella traf in der 35. Minute zum 2:2. Damit war der frühe Schock schon wieder egalisiert. Und das 2:2 war auch der Pausenstand, bis dahin schon nicht mehr verdient, denn Inter war einfach besser und hatte mehr Abschlüsse.
Im zweiten Spielabschnitt ging der amtierende Meister dann in Führung. Marcus Thuram erzielte in der 57. Minute das 3:2. Nur zehn Minuten später erhöhte Pio Esposito schon auf 4:2. Jetzt war Inter im Flow, es war eine gute Leistung der Hausherren, die sich immer wieder durchkombinieren konnten.
Das wurde auch wieder belohnt. Ange-Yoan Bonny erzielte in der 79. Minute sogar das 5:2. Inter hatte zu diesem Zeitpunkt schon mehr als 20 Schüsse, hätte sogar noch höher führen können. Defensiv funktionierte aber nicht alles. Das 5:3 von Idrissa Gueye (90.+1) war deswegen noch ein Wermutstropfen. Das war auch der Endstand.









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