Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20.30 Uhr) darf der HSV auf insgesamt drei Rückkehrer hoffen. Die Zeit wird allerdings knapp.
Für Sebastiaan Bornauw, Nicolas Capaldo und Yussuf Poulsen werden die kommenden beiden Tage zum Wettlauf gegen die Uhr. „Bei ihnen ist es so, dass sie teilweise mit der Mannschaft trainieren konnten, teilweise aber noch im Reha-Prozess sind“, erklärte Merlin Polzin auf der Pressekonferenz am Mittwoch. „Gemeinsam arbeiten alle mit unserer medizinischen Abteilung und dem Reha-Team darauf hin, dass es für Freitag noch klappen könnte.“
Eine Comeback-Garantie konnte und wollte Polzin aber in keinem der drei Fälle aussprechen. „Es wird knapp, es wird auf jeden Fall eine Punktlandung. Aber wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir es hinbekommen“, so der 35-Jährige, der „in Anbetracht der Wichtigkeit der Jungs“ von einer „super Geschichte“ sprach, sollten diese tatsächlich auf den Rasen zurückkehren.

HSV: So steht es um Bornauw, Poulsen und Capaldo
Die besten Chancen darauf dürfte wohl Bornauw haben. Der Abwehrchef hatte im Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) einen Schlag ins Gesicht abbekommen und anschließend die zweite Halbzeit sowie das darauffolgende Bundesliga-Duell gegen die Hessen (1:3) verpasst. „Letzte Woche wollten wir das Risiko noch nicht eingehen“, beschrieb Polzin die Vorgehensweise des HSV. Jetzt sei die Hoffnung aber groß, „dass wir es bis Freitag hinbekommen.“
Während es bei Poulsen „eine Entscheidung bis zur letzten Sekunde“ bleiben werde, könnten der Klub und seine Anhänger bei Capaldo schon am Donnerstag schlauer sein. Polzin: „Er hat heute Teile des Mannschaftstrainings gemacht. Dann hat er mit unserem Rehatrainer weiter trainiert. Wir haben morgen noch ein Mannschaftstraining, wo er hoffentlich mehr Teile mitmachen kann und dann werden wir sehen, ob es für Freitag reicht.“ Noch lebt die Hamburger Hoffnung auf ein Dreifach-Comeback also.









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