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„Tut uns weh": Mintzlaff spricht über Klopp-Abgang bei RB
fussball-news.defussball-news.de·VonCedric Greh

„Tut uns weh": Mintzlaff spricht über Klopp-Abgang bei RB

Seit dem 24. Juli ist Jürgen Klopp offiziell neuer Trainer des DFB-Teams. Zuvor war der 59-Jährige in seiner Rolle als Global Head od Soccer für Red Bull tätig und hatte dabei auch viele Berührungspunkte mit Oliver Mintzlaff. Dieser enthüllt nun Details zum Prozess des Klopp-Wechsels. Die Plattform Goal berichtet.

Im Rahmen der Sport-Bild-Awards in Hamburg sprach Mintzlaff über die Handschrift Klopps während seiner Amtszeit beim Brausehersteller. ,,Er war jemand, der die jeweiligen sportlichen Verantwortlichen ermutigt hat, auch mutige Entscheidungen zu treffen. Daher tut uns das weh. Aber wir freuen uns auch, dass die Nationalmannschaft jetzt sicher die bestmögliche Option als Trainer hat.“

Klopps Abgang hinterlässt in jedem Fall eine große Lücke bei Red Bull. Allerdings betont Mintzlaff, dass eine Ablehnung des DFB-Angebots nicht zur Debatte gestanden habe. „Er hat zu mir gesagt, jeder andere Trainerjob, also Ligajob, hätte ihn nicht gereizt und da wäre er gerne in seinem Aufgabengebiet bei uns geblieben. Aber die Nationalmannschaft – auch zu diesem Zeitpunkt – war für ihn etwas anderes und etwas, das ihn emotional bewegt hat. Und dann haben wir entscheiden: Dann geben wir ihn frei.“

Klopp kostet den DFB ,,keine klassische Ablösesumme“

Interessant sind auch die Ausführungen zum Red-Bull-Profit durch den ,,Transfer.“ Klopp hätte noch einen gültigen Vertrag bis 2029 besessen. Mintzlaff betonte, dass ,,es nie um eine Ablösesumme gegangen sei,“ man stattdessen aber einen anderen sinnvollen Kompromiss gefunden habe. Der DFB spendet demnach eine hohe Summe an die Red-Bull-Stiftung Wings for Life. Außerdem werden bis ins Jahr 2030 drei Länderspiele in Leipzig ausgetragen. Die Gerüchte, Klopp müsste beispielsweise ob des Deals während Länderspielen mit einer Red-Bull-Cap an der Seitenlinie stehen, seien demnach falsch. ,,Diese Diskussion haben wir nie geführt.“ sagt Mintzlaff.

Jürgen Klopp
Foto: IMAGO

Den sportlichen Impact von Klopp bei Red Bull kann man an der Personalie Yan Diomande illustrieren. Vor allem auf Anraten des 59-Jährigen entschied sich die Leipziger Führungsriege um Sportdirektor Marcel Schäfer zum Kauf des damals noch unbekannten Ivorers. Über 20 Millionen überwiesen die Sachsen vergangenen Sommer an den spanischen Zweitligisten CD Leganes.

Ein Jahr später hat Leipzig durch den Verkauf Diomandes an Real Madrid auf dem Papier im Hinblick auf diese Personalie ein Transferplus von 105 Millionen Euro erwirtschaftet. Vor allem dank Klopp, der die Verantwortlichen zu mutigen Entscheidungen getrieben hat.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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