Jonas Urbig feiert gegen Serbien sein Debüt für die deutsche A‑Nationalmannschaft. Vor dem Spiel meldeten sich zwei Bayern-Kollegen bei ihm.
Jonas Urbig hat beim 2:0-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien sein Debüt im DFB-Tor gefeiert. Der 23-Jährige wirkte dabei über weite Strecken abgeklärt und ruhig – genau so, wie man ihn auch vom FC Bayern kennt.
Nach der Partie wurde Urbig im ZDF darauf angesprochen, ob ihn die besondere Situation rund um sein erstes A-Länderspiel nervös gemacht habe: „Was anderes ist es wegen der Hymne. Die haben ja in der Bundesliga nicht, aber ich bin eigentlich relativ ruhig und entspannt vorm Spiel.“
Auch während der Partie habe er versucht, die Bedeutung des Abends auszublenden: „Währenddessen denkt man gar nicht so viel darüber nach, sondern da geht es darum, seine Leistung auf dem Platz abzurufen. Und alle anderen Thematiken außenrum, die haben da gar keinen Platz.“
Neuer und Ulreich melden sich vor dem Spiel
Besonders gefreut hat sich Urbig über Nachrichten aus München. Noch vor seinem Debüt meldeten sich Manuel Neuer und Sven Ulreich bei ihm: „Ja, der Manuel und der Ulle haben mir eine vorm Spiel geschrieben und mir viel Erfolg gewünscht und dass sie sich sehr freuen, dass ich debütieren darf und über die Nachrichten habe ich mich sehr gefreut.“

Für Urbig sind Neuer und Ulreich auch im täglichen Training wichtige Bezugspersonen. Auf die Frage, was er sich von den beiden abgeschaut habe, nannte der Bayern-Keeper vor allem eine Sache: „Die Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten und dieses stetige Vorwärtskommen und Verbessern wollen.“
Sein Debüt verlief entsprechend ruhig und souverän. Deutschland kontrollierte die Partie über weite Strecken und ließ defensiv nur wenig zu, sodass Urbig nur selten ernsthaft gefordert wurde.
Für den Bayern-Torhüter war es dennoch ein besonderer Abend. Mit dem ersten Einsatz für die A-Nationalmannschaft hat Urbig einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht – und dabei offenbar auch die volle Rückendeckung seiner Torwart-Kollegen aus München gespürt.









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