Footy
Van der Vaart über HSV-Nächte: „Flasche Wein ins Zimmer geschmuggelt"
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Van der Vaart über HSV-Nächte: „Flasche Wein ins Zimmer geschmuggelt"

Rafael van der Vaart hat aus seiner Zeit beim HSV schon so manche Geschichte erzählt. Nicht selten spielen auch Kuriositäten außerhalb des Platzes eine Rolle.

Im Bild-Podcast „Phrasenmäher“ gewährte der ehemalige Spielmacher einen erneuten Einblick in seinen Alltag als Profi. Dabei plauderte er unter anderem eine amüsante Wein-Anekdote aus. „Wir Spieler hatten beim HSV nach dem Abendessen immer noch ein, zwei Bier oder Wein mit dem Trainerstab getrunken, so bis 22 Uhr – das fand ich immer geil“, erinnerte sich van der Vaart.

Dem Niederländer reichte das aber offenbar nicht immer. „Und wenn wir dann ein, zwei Gläser getrunken hatten, wollte ich ab und zu gern noch ein, zwei Gläser mehr. Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier und ich haben dann öfter mal eine Flasche mit ins Zimmer geschmuggelt – das war immer großartig.“

Rafael van der Vaart, Dennis Diekmeier
Foto: IMAGO

Van der Vaart und Diekmeier spielten von 2012 bis 2015 gemeinsam beim HSV. Van der Vaart war im Sommer 2012 nach Hamburg zurückgekehrt, während Diekmeier bereits seit 2010 zum Kader gehörte. Seite an Seite erlebten sie einige turbulente Jahre samt des dramatischen Relegationsrückspiels beim Karlsruher SC 2015.

HSV-Coach hatte Verständnis für van der Vaart

Auch eine Begegnung mit Patrick Rahmen blieb van der Vaart in diesem Zusammenhang besonders im Gedächtnis. Der heutige Chefcoach des FC Winterthur war damals Co-Trainer unter Joe Zinnbauer. „Einmal hat er tatsächlich an der Tür geklopft“, erzählte van der Vaart. Kurz zuvor hatte er erfahren, dass er am nächsten Tag nicht spielen würde und war entsprechend „stinksauer“.

Doch Rahmen kam scheinbar nicht, um die Nachtruhe durchzusetzen. „Patrick wollte uns nicht kontrollieren – er hatte selbst eine Flasche Wein dabei und fragte: ‚Jungs, trinken wir noch ein Glas zusammen?‘“ Van der Vaarts Fazit: „Patrick hatte ein super Gespür für uns und wusste, dass uns das guttut.“

Quelle: Nur die RauteZum Original

Kommentare