Bei Mainz 05 ist die Zukunft von Paul Nebel weiter offen. Der Vertrag des 24 Jahre alten Offensivspielers läuft im Sommer 2027 aus, eine Verlängerung gibt es bislang nicht. Druck will der Klub trotzdem nicht aufbauen.
Gegenüber der Bild hielt sich Sportvorstand Christian Heidel zum Stand möglicher Verhandlungen bedeckt. Vertragsgespräche führe Mainz grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit, daran ändere sich auch jetzt nichts. Mit einem Grinsen fügte der 63-Jährige hinzu: „Lasst euch einfach mal überraschen.“ Die Entscheidung liege bei Nebel, der in Ruhe überlegen solle, wie es für ihn weitergeht.
Heidel: Nebel wird kein zweiter Fall Weiper
Ein Ultimatum wie bei Nelson Weiper soll es nicht geben. Dem Stürmer hatte Heidel im Sommer 2025 klargemacht, dass er entweder verlängert oder nicht mehr spielt. „Bei Nelli Weiper lag der Fall ganz anders. Bei Paul Nebel gibt es jetzt keinen Grund für ein solches Vorgehen“, betonte Heidel.

Nebel hatte im Sommer offenbar mit einem Wechsel geliebäugelt, eine Adduktorenverletzung verhinderte einen Transfer jedoch. Bereits im Frühjahr hatte er die Beratungsagentur gewechselt und wird seitdem von Sports360 vertreten. Damals wurde auch Eintracht Frankfurt mit dem gebürtigen Bad Nauheimer in Verbindung gebracht.
Nebel stammt aus der Mainzer Jugend und gab im September 2020 als damals jüngster Profi der Vereinsgeschichte sein Debüt. Nach zwei Leihjahren beim Karlsruher SC, in denen er in 68 Pflichtspielen neun Tore und 17 Vorlagen sammelte, kehrte er 2024 zurück und verlängerte bis 2027. Privat gab es zuletzt Grund zur Freude: Am Freitag kam sein Sohn Noe zur Welt.









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