Luka Vuskovic war im Sommer konkret beim FC Bayern im Gespräch. Die Münchner entschieden sich dagegen – heute wäre ein Transfer extrem teuer.
Der FC Bayern hatte im vergangenen Sommer offenbar die Chance, Luka Vuskovic zu verpflichten. Der kroatische Innenverteidiger, der inzwischen bei Brighton & Hove Albion in der Premier League spielt, war nach Informationen von Sky ein konkretes Thema an der Säbener Straße.
„Da wurde im Sommer vorgefühlt, es gab Gespräche im Hintergrund und das wäre auch möglich gewesen“, erklärte Sky-Reporter Florian Plettenberg.
Die Münchner entschieden sich allerdings bewusst gegen einen Vorstoß. Der Grund lag demnach vor allem in der vorhandenen Besetzung der Innenverteidigung: „Die Bayern haben hier im Sommer entschieden, es nicht zu machen, weil man gesagt hat, wir setzen auf Upamecano, wir setzen auf Tah, wir setzen auf Minjae Kim“, so Plettenberg.
Für Vuskovic ging es stattdessen von Tottenham Hotspur zu Brighton. Der 19-Jährige kostete den Premier-League-Klub mehr als 50 Millionen Euro und unterschrieb dort einen langfristigen Vertrag. Bei den Seagulls hat er sich inzwischen fest in der Mannschaft etabliert.
Bayern hat Vuskovic schon länger auf dem Radar
Die Verbindung zwischen dem FC Bayern und Vuskovic ist keineswegs neu. Schon während seiner Leihe beim Hamburger SV gab es Gespräche zwischen den Münchnern und der Spielerseite. Damals spielte der Kroate eine starke Saison in der Bundesliga und rückte damit verstärkt in den Fokus mehrerer Topklubs.
Auch später blieb er in München ein Thema. Zuletzt wurde berichtet, dass die Bayern seine Entwicklung bei Brighton weiterhin aufmerksam verfolgen. Ein konkreter Transfer scheint inzwischen allerdings kaum noch realistisch.
Plettenberg machte deutlich, dass die Münchner ihre Gelegenheit wohl im vergangenen Sommer hätten nutzen müssen: „Dann hättest du ihn im letzten Sommer holen müssen. Das ist aktuell kein Wechselthema, weil selbst dann, wenn die Bayern im nächsten Sommer draufgehen, was kostet er? 70, 80, 90 Millionen Euro. Deswegen kann man dann jetzt den Daumen mal so richtig runtersetzen.“
Damit dürfte Vuskovic zumindest kurzfristig aus dem Kreis realistischer Bayern-Kandidaten herausfallen. Mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Minjae Kim vertrauten die Verantwortlichen im Sommer auf ihre vorhandenen Innenverteidiger. Gleichzeitig verzichteten sie damit auf einen Spieler, dessen Marktwert und sportliche Bedeutung innerhalb weniger Monate deutlich gestiegen sind.
Besonders pikant ist, dass die Bayern bereits deutlich früher eine Chance auf Vuskovic hatten. Schon 2023 war das Abwehrtalent den Münchnern angeboten worden, damals noch zu deutlich günstigeren Konditionen. Auch diese Möglichkeit ließ der FC Bayern verstreichen.
Heute wäre ein Transfer finanziell ungleich schwieriger. Sollte sich im kommenden Sommer durch einen Abgang in der Innenverteidigung eine Lücke öffnen, dürfte Vuskovic zwar grundsätzlich interessant bleiben. Nach den aktuellen Informationen von Sky spricht jedoch wenig dafür, dass daraus kurzfristig mehr wird.









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